31 May 2026, 20:20

13 neue Windkraftanlagen: Kreis Gütersloh setzt auf massiven Ausbau der Windenergie

Windenergie




                Neue XXL-Windkraftanlage geplant im Kreis Gütersloh - Anlage würde Rekordhöhe erreichen

13 neue Windkraftanlagen: Kreis Gütersloh setzt auf massiven Ausbau der Windenergie

Windenergie im Kreis Gütersloh: Großes Ausbauprojekt mit 13 neuen Anlagen

Der Kreis Gütersloh steht vor einem deutlichen Ausbau der Windenergie. Die Deutsche WindXperts GmbH hat die Genehmigungen für 13 neue Windkraftanlagen erhalten – eines der größten Projekte dieser Art in der Region. Das Unternehmen wird rund 100 Millionen Euro in die Anlagen investieren, die voraussichtlich bis Ende 2027 vollständig in Betrieb gehen sollen.

Der Großteil der neuen Turbinen entsteht in Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz. Allein in Harsewinkel werden zehn der 13 Anlagen gebaut – sieben in Greffen und drei in Marienfeld. In Herzebrock-Clarholz sind drei Windräder genehmigt, ein viertes wartet noch auf die endgültige Freigabe.

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Der Schub für Windkraftprojekte folgt auf geänderte Regelungen in Nordrhein-Westfalen. Nach den neuen Vorgaben dürfen Windräder nun bis zu doppelt so hoch sein wie ihr Abstand zum nächsten Wohnhaus. Diese Anpassung hat die Genehmigungsverfahren beschleunigt: 2023 erteilte der Kreis Grünes Licht für 18 neue Anlagen – im Vorjahr waren es nur vier gewesen.

Die neuen Turbinen erreichen an der Blattspitze Höhen von entweder 229 oder 249,5 Metern. Pro Standort wird die Bauzeit voraussichtlich etwa neun Monate betragen. Im Rahmen des Projekts muss WindXperts zudem eine Ausgleichsabgabe von 30.700 Euro für die Anlage in Spexard an die Kreiskasse zahlen.

Sobald die neuen Windräder fertiggestellt sind, ergänzen sie die bereits 34 bestehenden Anlagen im Kreis Gütersloh. Der Ausbau wird die Kapazitäten für erneuerbare Energien in der Region deutlich steigern. Mit der geplanten Fertigstellung bis Ende 2027 markiert das Projekt einen wichtigen Schritt für die Windenergie-Entwicklung vor Ort. Die Investition spiegelt zudem die übergeordneten Veränderungen in der Energiepolitik wider, die durch die überarbeiteten Abstandsregeln in NRW vorangetrieben werden.

Quelle