24-Stunden-Streik in NRW: Wie Eltern ihre Schüler zur Schule bringen sollen
Eva-Maria Trüb24-Stunden-Streik in NRW: Wie Eltern ihre Schüler zur Schule bringen sollen
Geplanter 24-stündiger Nahverkehrsstreik in Nordrhein-Westfalen: Tausende Schüler betroffen
Ein für Februar 2026 geplanter 24-stündiger Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr Nordrhein-Westfalens wird den Schulweg für tausende Schüler erschweren. Trotz der Arbeitsniederlegung betonen die Schulen jedoch, dass die Anwesenheitspflicht weiterhin besteht. Eltern müssen dafür sorgen, dass ihre Kinder den Unterricht besuchen – es sei denn, der Weg zur Schule ist tatsächlich nicht zumutbar.
Die von der Gewerkschaft Verdi ausgerufene Aktion beginnt am 2. Februar 2026 um 3:00 Uhr und dauert bis zum selben Zeitpunkt des Folgetags. Betroffen sind rund 30 kommunale Verkehrsbetriebe in Großstädten wie Köln, Düsseldorf, Dortmund und Bielefeld, wo Busse und Bahnen während dieser Zeit komplett stillstehen werden.
Die Schulen stellen klar, dass ein ausgefallener Nahverkehr allein keine Entschuldigung für Fehlzeiten darstellt. Eltern müssen selbst einschätzen, ob der Schulweg unter den Umständen noch zumutbar ist – notfalls durch alternative Lösungen wie Fahrgemeinschaften. Nur wenn die Anreise tatsächlich unmöglich ist, werden Fehlzeiten anerkannt.
Um die Situation zu entlasten, könnten einige Schulen digitale Aufgaben über Online-Plattformen anbieten. Präsenzunterricht bleibt jedoch Priorität, und Fernlernen ersetzt nicht die Teilnahme am Unterricht vor Ort.
Der Streik wird die Flexibilität der Familien auf die Probe stellen, doch die Regeln bleiben unmissverständlich: Schüler müssen zur Schule kommen, sofern der Weg nicht unzumutbar ist. Die Schulen werden nach Möglichkeit unterstützen – doch die physische Anwesenheit im Klassenzimmer bleibt verpflichtend.