08 January 2026, 04:43

50 Schafe stürmen Penny-Markt in Bayern – und werden zu VIP-Gästen

Ein Schaf steht auf Gras und schaut in die Ferne, mit mehr Gras im Hintergrund.

50 Schafe stürmen Penny-Markt in Bayern – und werden zu VIP-Gästen

Ein Supermarkt in Bayern erhielt am Montag unerwarteten Besuch – von fünfzig Schafen, die sich in die Verkaufsräume verirrten. Das ungewöhnliche Ereignis spielte sich in einem Penny-Markt in Burgsinn ab und sorgte für eine kurze Unterbrechung des Betriebs, ohne dass Menschen oder Tiere zu Schaden kamen. Die Behörden konnten die Tiere später einem örtlichen Schafhirten zuordnen, dessen Name jedoch nicht bekannt gegeben wurde.

Ausgelöst wurde der Vorfall, als sich die Schafe von einer größeren Herde lösten, die durch ein Industriegebiet getrieben wurde. Schafe folgen instinktiv einem Leittier – in diesem Fall hatte sich eine Gruppe abgetrennt, vermutlich vom Geruch von Nahrung im Supermarkt angelockt. Das Leittier könnte vom Duft von Snacks oder anderen Lebensmitteln in den Laden gelockt worden sein.

Etwa zwanzig Minuten lang durchstreiften die Tiere die Gänge, während Mitarbeiter und Kunden verblüfft zusahen, wie die Herde den Markt erkundete. Der Regionalleiter von Penny Südwest scherzte später, die Schafe seien „geniale Ausbruchskünstler“ gewesen – ein Wortspiel mit shear (scheren) und genius (Genie). Die Polizei ermittelte schnell den zuständigen Hirten. Trotz der Störung verzichtete der Supermarkt auf eine Anzeige oder Forderungen für die Aufräumarbeiten. Stattdessen kündigte die Geschäftsführung an, die fünfzig Schafe ein Jahr lang zu sponsern.

Verletzungen gab es bei dem Vorfall keine, und der Markt bestätigte, dass es sich nicht um einen geplanten Werbegag gehandelt habe. Die Schafe wurden sicher zu ihrem Besitzer zurückgebracht, während das Sponsoring-Angebot des Supermarkts dem ungewöhnlichen Ereignis eine heitere Note verlieh. Der Vorfall bleibt sowohl für den Markt als auch die lokale Gemeinschaft eine denkwürdige Anekdote.