5,17 Millionen Euro für erste Radvorrangroute zwischen Bottrop und Gladbeck bewilligt
Eva-Maria Trüb5,17 Millionen Euro für erste Radvorrangroute zwischen Bottrop und Gladbeck bewilligt
Die Bezirksregierung Münster hat 5,17 Millionen Euro für den ersten Abschnitt der Radvorrangroute Bottrop–Gladbeck bewilligt. Regierungspräsident Andreas Bothe übergab den Bescheid am Freitag, dem 29. August, an Bottrops Oberbürgermeister Bernd Tischler. Das Projekt soll die nachhaltige Mobilität und die Sicherheit für Radfahrer in der Region verbessern.
Der erste Abschnitt wird sich über 2.850 Meter von Bottrops Bahnhofstraße bis zur Boye-Brücke an der Gladbecker Stadtgrenze erstrecken. Er umfasst eine vier Meter breite Asphaltfläche für Radfahrer und Fußgänger sowie beidseitig 50 Zentimeter breite Randstreifen. Die gesamte Strecke wird zudem mit solarbetriebenen Laternen für eine sichere Nutzung am Abend und in der Nacht ausgestattet.
Die Bauarbeiten an diesem Abschnitt sollen noch in diesem Jahr beginnen und bis Ende 2027 abgeschlossen werden. Die förderfähigen Gesamtkosten für diesen Teil belaufen sich auf 5,44 Millionen Euro, wobei etwa 95 Prozent durch Fördermittel gedeckt werden. Rund 90 Prozent stammen aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“, weitere fünf Prozent steuert das Land Nordrhein-Westfalen bei.
Die gesamte Radvorrangroute Bottrop–Gladbeck wird in vier Bauabschnitten errichtet und soll bis 2030 fertiggestellt sein. Die bewilligten Mittel decken nahezu die vollständigen Kosten des ersten Abschnitts ab. Die Arbeiten beginnen in Kürze und markieren einen wichtigen Schritt hin zu einer besseren Radinfrastruktur in der Region. Die Strecke soll nach ihrer Fertigstellung mehr Sicherheit und Komfort für Radfahrer bieten.






