12 February 2026, 12:40

59.000 Euro in bar: Bundespolizei stoppt verdächtiges Auto an niederländischer Grenze

Ein brauner Karton mit einem blauen Aufkleber, auf dem "Polizei Politique Süreté de L'√Čtat" und ein Auge in der Mitte steht.

59.000 Euro in bar: Bundespolizei stoppt verdächtiges Auto an niederländischer Grenze

Bundespolizisten in Aachen hielten am Dienstag ein Fahrzeug an, das aus den Niederlanden nach Deutschland einreiste. Nach Widersprüchen bei der Befragung beschlagnahmten die Beamten bei zwei Männern Bargeld in Höhe von über 59.000 Euro. Der Vorfall wurde inzwischen an den Zoll zur weiteren Prüfung übergeben.

Das Auto, das über die Autobahn A4 unterwegs war, wurde für eine Routinekontrolle angehalten. Im Inneren entdeckten die Polizisten einen 40-jährigen Mann ohne gültigen Ausweis – er besaß lediglich eine deutsche Fahrerlaubnis. Auch der 38-jährige Fahrer, ein Deutscher, konnte keinen gültigen Führerschein vorlegen.

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs und der Insassen wurden 59.000 Euro in bar gefunden. Beide Männer machten widersprüchliche Angaben zur Herkunft des Geldes und behaupteten zunächst, es stamme aus Spielgewinnen. Zudem gaben sie unterschiedliche Auskünfte darüber, ob sie mehr als 10.000 Euro bei sich trugen.

Ein Drogentest bei beiden Personen schlug positiv an. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Fall wurde anschließend im Rahmen eines Freigabeverfahrens an die Zollbehörden übergeben.

Die Gemeinsame Finanzermittlungsgruppe des LKA NRW prüft nun die Herkunft der Gelder. Bisher liegen keine weiteren öffentlichen Informationen zum Stand der Ermittlungen vor.

Das beschlagnahmte Bargeld bleibt weiterhin Gegenstand der Untersuchungen durch die Finanzbehörden. Die Polizei bestätigte die Freilassung der Männer, gab jedoch keine weiteren Details zur laufenden Ermittlung bekannt. Der Fall wirft ein Licht auf die Vorgehensweise bei nicht deklarierten Bargeldbeträgen an Grenzübergängen.