15 April 2026, 10:18

76-Jähriger verliert vierstelligen Betrag durch betrügerische SMS-Masche

Alte Postkarte mit einem Mannporträt und handgeschriebenem Text auf der Rückseite.

76-Jähriger verliert vierstelligen Betrag durch betrügerische SMS-Masche

76-Jähriger aus Sankt Augustin fällt auf betrügerische SMS-Masche herein

Letzte Woche wurde ein 76-jähriger Mann aus Sankt Augustin Opfer eines betrügerischen SMS-Betrugs. Der Vorfall, der am Freitag, dem 31. Oktober, gemeldet wurde, begann mit einer Nachricht, die angeblich von seiner Tochter stammte. Die Polizei ruft nun die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf, da solche Betrugsmaschen gezielt ältere und schutzbedürftige Personen ins Visier nehmen.

Der Betrug nahm am Donnerstag, dem 30. Oktober, gegen 18:30 Uhr seinen Lauf, als der Mann eine SMS erhielt. In der Nachricht gab sich der Absender als seine Tochter aus und behauptete, ihr Handy sei kaputt. Sie bat um dringende Hilfe bei einer Geldüberweisung. Vertrauensselig speicherte der Mann die neue Nummer und überwies einen Betrag im mittleren vierstelligen Euro-Bereich.

Am nächsten Tag kam ihm die Sache seltsam vor, als Anrufe unter der neuen Nummer unbeantwortet blieben. Als ihm klar wurde, dass etwas nicht stimmte, kontaktierte er seine Bank, die die Transaktion als betrügerisch bestätigte. Daraufhin erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen eingeleitet. Sie raten allen, die unerwartete Geldanfragen erhalten, die Identität des Absenders durch einen Rückruf auf die ursprüngliche Nummer zu überprüfen. Familien werden zudem aufgefordert, mit älteren Angehörigen über solche Betrugsversuche zu sprechen, da diese besonders häufig ins Visier der Täter geraten.

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Der Fall unterstreicht die wachsende Gefahr von SMS-Betrug, insbesondere für ältere Menschen. Die Polizei betont, wie wichtig es ist, vorsichtig zu sein und vor Geldüberweisungen stets eine direkte Überprüfung vorzunehmen. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.

Quelle