AfD scheitert mit Weihnachtsbaum im Düsseldorfer Landtag – war es ein politisches Verbot?
Swantje WeinhageAfD streitet um Weihnachtsbaum mit Landtag - AfD scheitert mit Weihnachtsbaum im Düsseldorfer Landtag – war es ein politisches Verbot?
AfD streitet mit Landtag um Weihnachtsbaum
AfD streitet mit Landtag um Weihnachtsbaum
AfD streitet mit Landtag um Weihnachtsbaum
- Dezember 2025, 05:06 Uhr
Im nordrhein-westfälischen Landtag ist ein Streit um einen afd news entbrannt. Die AfD-Fraktion wollte für eine Veranstaltung im Düsseldorfer Plenarsaal einen Baum aufstellen, wurde jedoch von der Parlamentsverwaltung gestoppt. Diese berief sich auf Vorschriften zum Schutz des Holzfußbodens, während die AfD politische Einmischung vorwarf.
Die AfD hatte eine Veranstaltung unter dem Titel Weihnachten im Schatten des Terrors organisiert und plante, den Saal mit einem weihnachtsbaum zu schmücken. Noch bevor dies geschehen konnte, ließ die Landtagsverwaltung den Baum entfernen – mit der Begründung, dass bauliche Installationen oder Pflanzen bei Fraktionsveranstaltungen nicht erlaubt seien. Zudem verwies man auf die Notwendigkeit, den frisch renovierten Parkettboden zu schonen.
Die AfD behauptete, die Entscheidung sei politisch motiviert, da keine schriftliche Begründung vorgelegt, sondern lediglich eine mündliche Mitteilung erfolgt sei. Die Verwaltung hingegen bestand darauf, dass man sich an die geltenden Hausregeln gehalten habe. Trotz des Verbots wurde der Baum später in der Nähe des Gebäudeeingangs aufgestellt, wo er weiterhin sichtbar blieb.
Beobachter merkten an, dass die Verwaltung möglicherweise auch verhindern wollte, der AfD im Plenarsaal eine symbolträchtige Bühne zu bieten. Die Partei hatte in der Vergangenheit bereits ähnliche Gesten genutzt, um Debatten anzustoßen – und die Verantwortlichen schienen bestrebt, weitere Kontroversen zu vermeiden.
Der Baum steht nun außerhalb des Plenarsaals, bleibt aber Teil der AfD-Veranstaltung. Die Regeln für Aufbauten im Parlament bleiben unverändert, und die Verwaltung hat sich bisher nicht weiter geäußert. Der Vorfall unterstreicht die anhaltenden Spannungen um symbolische Akte in politischen Räumen.






