17 June 2026, 19:23

Bari Weiss baut CBS News in London aus – und sorgt bei der BBC für Unbehagen

CBS News-Chefin Bari Weiss traf BBCs Justin Webb bei der Suche nach internationalen Mitarbeitern

Bari Weiss baut CBS News in London aus – und sorgt bei der BBC für Unbehagen

Die Zusammenarbeit zwischen BBC News und CBS News hat in den letzten Wochen für Aufmerksamkeit gesorgt. Innerhalb der BBC mehren sich jedoch Bedenken über den Einfluss von Bari Weiss, einer prägenden Figur bei CBS News. Die Kooperation der beiden Sender besteht seit 2017 und konzentriert sich auf den Austausch von Ressourcen und Filmaterial.

Weiss baut derzeit den britischen Standort von CBS News aktiv aus. Kürzlich traf sie sich in London mit britischen Journalisten, um Möglichkeiten für CBS News und ihre Plattform The Free Press auszuloten. Während ihres Besuchs speiste sie mit dem BBC-Journalisten Justin Webb zu Mittag und diskutierte über die britische Medienlandschaft.

Bereits hat Weiss Schritte unternommen, um ihr Team zu stärken. Sie verpflichtete Trevor Phillips als leitenden Korrespondenten für globale Angelegenheiten bei CBS News. Sie beschrieb ihn als Journalisten, der „durch den Lärm dringt“ und der Wahrheit nachgeht. Phillips ist der erste von möglicherweise weiteren britischen Journalisten, die sie gewinnen möchte.

Die strukturelle Ausrichtung der Partnerschaft zwischen BBC und CBS News bleibt unverändert. BBC News bewahrt seine volle redaktionelle Unabhängigkeit und hält sich weiterhin an die eigenen Standards. Dennoch hat die Verbindung zu Weiss bei einigen BBC-Mitarbeitern Unbehagen ausgelöst, die ihre redaktionelle Agenda hinterfragen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Einstellung von Trevor Phillips markiert den Beginn von Weiss’ Bestrebungen, ihr Team mit britischem Talent zu erweitern. Unterdessen führen CBS News und BBC News ihre langjährige Zusammenarbeit fort. BBC News hat trotz der anhaltenden Diskussionen seine Verpflichtung zu den eigenen redaktionellen Richtlinien bekräftigt.

Quelle