BBK aktualisiert Krisenratgeber: So bereiten Sie sich auf Notfälle richtig vor
Swantje WeinhageBBK aktualisiert Krisenratgeber: So bereiten Sie sich auf Notfälle richtig vor
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht aktualisierten Ratgeber zur Krisenvorsorge
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen überarbeiteten Leitfaden veröffentlicht, der Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen soll, sich auf Notfälle vorzubereiten. Unter dem Titel „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ enthält die Neuauflage sowohl bewährte Empfehlungen als auch aktuelle Ratschläge. Die Behörde hofft, damit mehr Menschen zu motivieren, im Alltag präventiv aktiv zu werden.
Der aktualisierte Ratgeber behandelt zentrale Themen wie die Zusammenstellung eines Notvorrats oder den Umgang mit Stromausfällen, Überschwemmungen und Bränden. Neu hinzugekommen sind Abschnitte zu Desinformation, Schutzmaßnahmen bei Explosionen sowie Strategien zur Stressbewältigung in Extremsituationen. Um eine breite Zugänglichkeit zu gewährleisten, steht die Publikation in sieben Sprachen, in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.
Das BBK bietet den Ratgeber kostenlos als Broschüre, auf seiner Website sowie über die Warn-App NINA zum Download an. Bei der Vorstellung des Materials betonte BBK-Präsident Ralph Tiesler die Bedeutung individueller Vorbereitung. Seine Äußerungen folgen auf eine Umfrage der Behörde, der zufolge 53 Prozent der Befragten keine konkreten Vorsorgemaßnahmen getroffen haben.
Um die Sensibilisierung zu erhöhen, plant das BBK eine umfassende Informationskampagne. Zudem sollen zielgruppenspezifische Materialien entwickelt werden. Das Ziel ist, die Notfallvorsorge zu einer Selbstverständlichkeit im Alltag zu machen und die Zahl unvorbereiteter Haushalte deutlich zu verringern.
Der Leitfaden liefert praktische Hilfestellungen für die Krisenplanung im Alltag. Mit dem erweiterten Inhalt und der breiten Verfügbarkeit will das BBK mehr Menschen als je zuvor erreichen. Kostenloser Zugang und mehrsprachige Angebote sollen sicherstellen, dass niemand von lebenswichtigen Informationen ausgeschlossen bleibt.






