23 April 2026, 22:22

Belarussische Maniküristin kontert rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Zwei Frauen in traditioneller russischer Kleidung sitzen auf einer Bank umgeben von Bäumen und Pflanzen, mit Text "T. Buchholtz, Petite Russienne" unten.

Belarussische Maniküristin kontert rassistische Beleidigungen einer russischen Kundin

Eine Maniküristin aus Belarus hat sich zu Wort gemeldet, nachdem eine russische Kundin aus Rostow am Don nach einer French-Maniküre eine Reihe von Beleidigungen von sich gegeben hatte. Kristina Vysotskaya, die in Gomel arbeitet, veröffentlichte den Austausch, nachdem die Frau gedroht hatte, eine negative Bewertung zu hinterlassen, und abfällige Bemerkungen über belarussische Frauen gemacht hatte.

Der Vorfall begann, als die Kundin ihre Unzufriedenheit mit Vysotskayas Arbeit äußerte. Sie behauptete, die Maniküre entspreche nicht ihren Erwartungen, und bezeichnete die Fachkraft abwertend als "nur ein normales Mädchen" statt als die "wunderschöne Meisterin", die sie sich erhofft hatte.

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Die Kritik spitzte sich zu, als die Frau in ihren Instagram-Stories belarussische Frauen pauschal angriff. Sie behauptete, im Gegensatz zu Frauen aus Rostow würden diese Schönheitsbehandlungen nicht Priorität einräumen. In ihren Kommentaren unterstellte sie belarussischen Frauen, ihr Äußeres zu vernachlässigen und sogar unangenehm zu riechen.

Die Kundin ging noch weiter und beleidigte Vysotskaya direkt, indem sie sie als "langweilig" bezeichnete und behauptete, belarussische Männer hätten Mitleid verdient, weil sie Frauen aus der Region heiraten müssten. Zudem kündigte sie an, ihren Followern die "Albtraume der belarussischen Beauty-Branche" zu offenbaren.

Später schrieb dieselbe Kundin Vysotskaya eine Nachricht, in der sie behauptete, alles sei in Ordnung, und versuchte, einen Termin für eine Pediküre zu vereinbaren. Die Maniküristin lehnte den Auftrag jedoch ab.

Der Vorfall zeigt, wie aus einem einzigen Schönheitstermin eskalierende Spannungen entstehen können. Durch Vysotskayas Entscheidung, die Geschichte zu teilen, rückte vor allem die pauschale Herabwürdigung belarussischer Frauen in den Fokus. Der Versuch der Kundin, einen neuen Termin zu buchen, blieb letztlich erfolglos.

Quelle