29 March 2026, 18:25

Bergisch Gladbach feiert Vielfalt mit Quiznacht und Einbürgerungsfest

Schwarzes und weißes Foto eines großen Raums mit Tischen, Stühlen, Säulen, Bögen und Deckenleuchtern, beschriftet mit "Festival der Gesellschaft der Freunde, Berlin" unten.

Bergisch Gladbach feiert Vielfalt mit Quiznacht und Einbürgerungsfest

Bergisch Gladbach unternimmt neue Schritte zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls

Durch den kürzlich umbenannten Ausschuss für Chancengleichheit und Integration setzt Bergisch Gladbach neue Akzente für den Zusammenhalt in der Stadt. Am 20. März 2026 veranstaltete der Ausschuss seine fünfte Einbürgerungsfeier und begrüßte dabei Bewohner:innen aus rund 25 verschiedenen Ländern. Zudem weitete die Stadt ihre Unterstützung für geflüchtete Familien aus und fördert in diesem Jahr lokale Projekte mit 50.000 Euro.

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Nur wenige Tage später, am 25. März, brachte die Stadt die Menschen erneut zusammen – diesmal zur 9. Gläbbicher Quiznacht. Die Veranstaltung verband Unterhaltung mit ernsten Themen, von lokaler Geschichte bis zu globalen Fragen wie Rassismus und Migration.

Die Quiznacht begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Brigitta Opiela, die selbst im Team "Gläbbich One-Worlders" mitwirkte. Die Moderatorinnen Nadine Tavares und Natalie Tawamba Tessa sorgten für eine lebendige Atmosphäre und balancierten lockere Fragen wie "Warum kann ein Bagger nicht schwimmen?" mit tiefgründigen Diskussionen über Fluchtbewegungen, Integration und Rassismus in Deutschland.

Die Teilnehmer:innen beschäftigten sich auch mit Fragen zu Bergisch Gladbach selbst – etwa zu Erasmus-Schulen, dem Platz der Arbeitsmigrant:innen und dem Holocaust-Mahnmal der Stadt. Ein kurzer Input der Organisation Terre des Hommes verband die Veranstaltung mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Mit 54 Personen in 12 Teams sollte das Quiz nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken über Migration und Gleichberechtigung anregen.

Doch die Integrationsbemühungen der Stadt gehen über Einzelveranstaltungen hinaus. 2026 stellte Bergisch Gladbach 50.000 Euro für nachbarschaftsorientierte Familienarbeit bereit – mit Angeboten wie Gesprächsrunden, Elternkursen und Begegnungsformaten für geflüchtete Familien. Lokale Einrichtungen wie das Internationale Begegnungszentrum des Caritasverbandes, die Integrationsbeauftragte der Stadt, das Stadtarchiv und die Volkshochschule arbeiten kontinuierlich in gemeinsamen Projekten zusammen. Ein aktuelles Beispiel war eine Podiumsdiskussion am 25. März 2026, die Migrationserfahrungen seit dem Zweiten Weltkrieg aufarbeitete.

Die Quiznacht unterstrich das Engagement Bergisch Gladbachs für Dialog und Verständigung. Durch finanzielle Förderung und Partnerschaften mit lokalen Akteur:innen bleibt Integration ein zentrales Anliegen. Gleichzeitig tragen Veranstaltungen wie die Einbürgerungsfeier und Fachgespräche dazu bei, die vielfältigen Gemeinschaften der Stadt enger zusammenzubringen.

Quelle