Bergisch Gladbach streicht geplanten Autismus-Test-Kindergarten – was nun?
Ladislaus DowergBergisch Gladbach streicht geplanten Autismus-Test-Kindergarten – was nun?
Kurz & knapp: Leiser Abschied vom geplanten Autismus-Test-Kindergarten
Kindergarten-Sanierungen, OGS-Aufnahmekriterien, Autismus-Kompetenzzentrum: Der Jugendhilfeausschuss hat am Mittwoch eine Reihe von Beschlüssen gefasst, über Elternbeiträge und Personalmangel in Kitas diskutiert. Wir fassen die wichtigsten Entscheidungen zusammen.
Bergisch Gladbach – Der Jugendhilfeausschuss (JHA) der Stadt hat in seiner jüngsten Sitzung mehrere wegweisende Beschlüsse für die lokale Kinderbetreuung und Jugendarbeit gefasst. Während ein geplanter Neubau eines Kindergartens mit Autismus-Kompetenzzentrum gestrichen wurde, gab es grünes Licht für Sanierungszuschüsse und Schwimmprogramme. Zudem stand ein Wechsel in der Ausschussführung an.
Einstimmig beschloss der JHA, die Pläne für die neue Kindertageseinrichtung mit 66 Plätzen – davon 15 für Kinder mit Autismus-Verdacht oder bestätigter Diagnose – fallen zu lassen. Das ursprünglich für 2026 vorgesehene Projekt hatte sich verzögert und wird nun nicht weiterverfolgt. Die endgültige Bestätigung durch den Stadtrat erfolgt am 16. Dezember.
Mit dem Aus für den autismus-test-spezifischen Kindergarten vollzieht die Stadt eine Kehrtwende in ihrer Betreuungsstrategie. Dennoch sorgen Sanierungsförderungen und die Weiterführung von Jugendangeboten dafür, dass bestehende Einrichtungen und Dienstleistungen modernisiert werden. Die nächste Stadtratssitzung am 16. Dezember wird den Beschluss zum gestrichenen Projekt endgültig besiegeln.






