Berührende Vater-Sohn-Porträts und lebendige Kultur im Ruhrgebiet
Ladislaus DowergBerührende Vater-Sohn-Porträts und lebendige Kultur im Ruhrgebiet
Väter und Söhne – das bodo im Oktober 2025
Teaser: Der bulgarische Fotograf Valery Poshtarov ist durch ganz Europa gereist, um Väter mit ihren erwachsenen Söhnen zu porträtieren – Hand in Hand. Die Bilder erzählen von engen Bindungen und Generationenkonflikten, von Männlichkeitsbildern und von...
Veröffentlichungsdatum: 30. September 2025, 22:00 Uhr
Ein neues Fotoprojekt rückt die Beziehung zwischen Vätern und ihren erwachsenen Söhnen in ganz Europa in den Fokus. Der bulgarische Künstler Valery Poshtarov reiste durch den Kontinent, um diese Momente für seine Serie Vater und Sohn festzuhalten. Die Aufnahmen erkunden generationenübergreifende Verbindungen, kulturelle Unterschiede und die stille Stärke familiärer Bindungen.
Unterdessen pulsiert das Ruhrgebiet vor kulturellen Veranstaltungen. Die Ruhrtriennale hat die Sängerin und Schauspielerin Larissa Sirah Herlen, bekannt als Lary, zurück in ihre Heimatstadt Gelsenkirchen geholt. Währenddessen hält eine langjährige Hobbyfußballmannschaft in Castrop-Rauxel ihre über zwei Jahrzehnte alte Tradition aufrecht, und eine neue Ausstellung taucht in Dortmunds wilde Punk- und Metalszene der späten 20. Jahrhunderts ein.
Valery Poshtarovs Serie Vater und Sohn zeigt Väter und erwachsene Söhne, die sich in verschiedenen europäischen Settings an den Händen halten. Die Fotos offenbaren Intimität, Generationenkonflikte und die Vielfalt familiärer Beziehungen. Das Projekt hat zudem das Magazin bodo inspiriert, in einer kommenden Ausgabe weitere Vater-Sohn-Geschichten zu präsentieren.
In Gelsenkirchen kehrte Larissa Sirah Herlen – besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Lary – für die Ruhrtriennale zurück. Das Festival hat sich zu einem zentralen Ereignis für Künstler:innen und Performende der Region entwickelt.
Seit über 20 Jahren hält eine Hobbyfußballmannschaft in Castrop-Rauxel ihre wöchentlichen Spiele am Leben. Zu ihren Mitgliedern zählt Micky Beisenherz, Podcast-Host und TV-Moderator, was die anhaltende Anziehungskraft der Gruppe unterstreicht.
Thomas Koch organisiert seit sechs Jahren Veranstaltungen, die direkten, persönlichen Austausch fördern. Seine Reihe verzichtet auf Mittelsmänner und setzt stattdessen auf lebendige, ungefilterte Dialoge.
Birgit, die fast vier Jahre ohne festen Wohnsitz kämpfte, hat endlich eine eigene Wohnung gefunden. Ihre lange Suche endete mit einem Ort, den sie ihr Zuhause nennen kann.
Am Jungen Schauspielhaus in Bochum hat Thorsten Bihegue die Leitung übernommen und löst damit Cathrin Rose ab. Diese Spielzeit markiert seine Premiere als künstlerischer Direktor.
Auch Dortmunds Kulturgeschichte steht im Rampenlicht. Die Ausstellung und das Buch DortmUnderground 1978–1998 blicken auf die rebellischen Punk- und Heavy-Metal-Jahre der Stadt zurück und bieten einen ungeschönten Einblick in zwei Jahrzehnte Underground-Musik.
Poshtarovs Fotografie lenkt den Blick auf die oft unsichtbaren Bindungen zwischen Vätern und Söhnen. Das Ruhrgebiet bleibt ein Zentrum künstlerischen und gemeinschaftlichen Engagements – von zurückkehrenden Künstler:innen bis hin zu langjährigen Fußballteams. Mit neuen Ausstellungen und Führungswechseln feiert die Region sowohl ihre Vergangenheit als auch ihre Gegenwart.
Die Projekte und Veranstaltungen spiegeln eine Mischung aus persönlichen Geschichten, kultureller Bewahrung und lebendigen Traditionen wider. Jede bietet eine eigene Perspektive auf Verbindung, Widerstandsfähigkeit und Kreativität.






