Betrüger fangen Lüdenscheider mit gefälschtem Zahlungslink auf Online-Marktplatz ab
Eva-Maria TrübBetrüger fangen Lüdenscheider mit gefälschtem Zahlungslink auf Online-Marktplatz ab
36-Jähriger aus Lüdenscheid fällt auf Betrug im Online-Marktplatz herein
Ein 36-jähriger Mann aus Lüdenscheid hat Geld verloren, nachdem er auf einen Betrug im Online-Marktplatz hereingefallen war. Er hatte eine Handyhülle zum Verkauf inseriert, als ihn ein gefälschter Zahlungslink dazu brachte, seine Bankdaten preiszugeben. Unterdessen meldete die Polizei einen weiteren Vorfall in derselben Gegend: einen Einbruch in ein Auto.
Das Opfer erhielt eine Nachricht von einer Person, die sich als Käufer ausgab. Der darin enthaltene Link führte zu einem täuschend echten, aber gefälschten Zahlungsportal. Nach der Eingabe seiner Zugangsdaten erschienen unbefugte Abbuchungen auf seinem Konto.
Diese Art von Betrug hat in Deutschland stark zugenommen. Zwischen Februar 2025 und Januar 2026 wurden rund 15.000 ähnliche Fälle registriert, die meisten davon von der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) bearbeitet. Die Behörden raten Nutzern, keine unaufgeforderten Links oder QR-Codes anzuklicken und stattdessen die offiziellen Zahlungsoptionen auf vertrauenswürdigen Plattformen zu nutzen.
In einem separaten Fall wurde ein schwarzer Audi A3 am Schättekopf in Lüdenscheid zum Ziel von Dieben. Die Täter zerschlugen eine Seitenscheibe und stahlen eine Sonnenbrille aus dem Fahrzeuginneren.
Der Betrug unterstreicht die wachsende Gefahr durch gefälschte Zahlungsportale auf Online-Marktplätzen. Die Polizei ermittelt weiterhin sowohl im Fall des Betrugs als auch des Autodiebstahls. Bürger werden aufgefordert, Zahlungslinks sorgfältig zu prüfen und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.