15 February 2026, 04:43

Betrunkener Fahrer mit 1,7 Promille in Niederpleis gestoppt – Führerschein sofort weg

Ein Plakat, das ein Bierfest in Deutschland ankündigt und eine Gruppe von Menschen zeigt, einige halten Biergläser in der Hand, im Hintergrund ein Fass und deutscher Text unten.

Betrunkener Fahrer mit 1,7 Promille in Niederpleis gestoppt – Führerschein sofort weg

56-Jähriger aus Buchholz im Westerwald wegen Verdachts auf Trunkenheitsfahrt festgenommen

Am Samstag, dem 31. Januar, wurde ein 56-jähriger Mann aus Buchholz im Westerwald unter dem Verdacht der Trunkenheit am Steuer festgenommen. Der Vorfall begann gegen 20:35 Uhr, als ein Autofahrer auf der A560 bei Sankt Augustin ein schlingerndes Fahrzeug meldete.

Die Polizei nahm den gemeldeten Volkswagen ins Visier und fand ihn an einer Bushaltestelle in der Hauptstraße in Niederpleis abgestellt vor. Der Fahrer, ein 56-Jähriger, zeigte deutliche Anzeichen von Alkoholisierung – er sprach verwischt und hatte Schwierigkeiten, sicher zu stehen. Auf Nachfrage gab er zu, Alkohol getrunken zu haben, behauptete jedoch, nur sehr wenig konsumiert zu haben und noch fahrtüchtig zu sein.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von etwa 1,7 Promille – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert. Die Beamten brachten den Mann zur nächsten Polizeidienststelle, wo ein Arzt eine Blutprobe für weitere Untersuchungen entnahm. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen, und ihm wurde die Fahrt mit allen Kraftfahrzeugen, für die eine Fahrerlaubnis erforderlich ist, untersagt.

Dem Fahrer drohen nun strafrechtliche Konsequenzen wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr. Die Behörden wiesen darauf hin, dass in Deutschland die gesetzliche Alkoholgrenze bei 0,5 Promille liegt, wobei für Fahrer unter 21 Jahren und in der Probezeit strengere Regeln gelten. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 insgesamt 35.824 alkoholverdächtige Verkehrsdelikte registriert.

Die Polizei appelliert an Autofahrer, ganz auf Alkohol zu verzichten, wenn sie vorhaben zu fahren, oder stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrdienste zu nutzen.

Der Vorfall reiht sich in die wachsende Zahl alkoholverdächtiger Verkehrsdelikte in der Region ein. Der Führerschein des Mannes bleibt vorerst eingezogen, und er muss sich einem Strafverfahren stellen. Die Behörden betonen weiterhin die Gefahren von Alkohol am Steuer und die Bedeutung der Einhaltung der strengen Alkoholgrenzen.