Bielefelder verliert Tausende durch perfiden Phishing-Betrug mit Bank-Fake
Eva-Maria TrübBielefelder verliert Tausende durch perfiden Phishing-Betrug mit Bank-Fake
Bielefelder Bürger fällt im Februar 2026 auf raffinierten Phishing-Betrug herein
Ein Einwohner Bielefelds wurde Mitte Februar 2026 Opfer eines ausgeklügelten Phishing-Betrugs. Der Schwindel begann mit einer gefälschten E-Mail, die angeblich von der Hausbank stammte und zu unautorisierten Abbuchungen von der Bank führte.
Am Montag, dem 16. Februar 2026, erhielt das Opfer eine Nachricht, die vortäuschte, von der eigenen Bank zu stammen. Darin hieß es, es seien Gelder von der Bank abgebucht worden, und der Empfänger wurde aufgefordert, einen Link anzuklicken. Nach den Anweisungen gab die Person persönliche Daten auf einer betrügerischen Website ein.
Am folgenden Tag erhielt das Opfer einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Der Betrüger nutzte die echte Filialnummer des Instituts, um den Anruf glaubwürdig erscheinen zu lassen, und überredete das Opfer, eine Transaktionsnummer (TAN) am Telefon durchzugeben.
Nach der Preisgabe der ersten TAN behauptete der Kriminelle, es habe eine weitere Abbuchung gegeben. Das Opfer wurde daraufhin dazu gebracht, eine zweite TAN preiszugeben. Erst nach Feststellung der unautorisierten Buchungen kontaktierte es die Bank und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Obwohl die genauen Fallzahlen für diese Art von Betrug im Jahr 2026 noch nicht erfasst sind, deuten Berichte auf einen deutlichen Anstieg ähnlicher Maschen hin. Allein 2025 stiegen die Schäden durch CEO-Betrug um 81 Prozent, während Social-Engineering-Angriffe um 60 Prozent zunahmen.
Die Bank des Opfers ermittelt nun wegen der unautorisierten Transaktionen. Die Polizei hat den Vorfall im Rahmen ihrer Bemühungen zur Bekämpfung von Phishing-Betrug dokumentiert. Die Behörden warnen weiterhin vor der wachsenden Gefahr solcher Betrugsversuche.






