Brandstiftung an Viersener Bahnhof legt Regionalverkehr lahm – Polizei sucht Zeugen
Swantje WeinhageBrandstiftung an Viersener Bahnhof legt Regionalverkehr lahm – Polizei sucht Zeugen
Brandstiftung an Park-and-Ride-Platz bei Bahnhof Viersen legt Zugverkehr lahm
Ein gezielt gelegtes Feuer auf einem Park-and-Ride-Platz in der Nähe des Bahnhofs Viersen hat am Sonntagabend den Zugverkehr beeinträchtigt. Wie die Polizei bestätigte, wurde der Brand gegen 18:30 Uhr am 30. November gelegt und richtete sich gegen Kabel, die für den Bahnbetrieb essenziell sind. Die Behörden gehen von Brandstiftung aus und haben Ermittlungen eingeleitet.
Das Feuer brach auf dem Park-and-Ride-Gelände an der Güterstraße aus, das direkt am Bahnhof Viersen liegt. Laut Berichten von RP Online und Polizeiangaben wurde ein 25-jähriger Mann aus der Region als mutmaßlicher Täter identifiziert. Die Flammen beschädigten wichtige Infrastruktur, wodurch der Zugverkehr zwischen Mönchengladbach und Venlo sowie in Richtung Krefeld sofort eingestellt werden musste.
Da weder ein klares Motiv noch weitere Verdächtige bekannt sind, bittet die Polizei Mönchengladbach um Zeugenhinweise. Wer am Sonntagabend verdächtige Aktivitäten in der Nähe des Parkplatzes beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Nummer 02161-290 bei den Ermittlern zu melden. Unterdessen laufen Reparaturarbeiten, doch sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr bleiben weiterhin eingeschränkt. Wann die Strecke vollständig wiederhergestellt sein wird, konnten die Behörden noch nicht mitteilen. Bis dahin müssen Pendler und Logistikunternehmen mit anhaltenden Behinderungen auf den betroffenen Strecken rechnen.
Durch den Brandanschlag ist der Schienenverkehr teilweise lahmgelegt, während die Reparaturen andauern. Die Polizei verfolgt aktiv Spuren, konnte jedoch noch nicht klären, warum die Kabel zum Ziel wurden. Fahrgäste und Unternehmen, die auf die Strecken Mönchengladbach–Venlo und Krefeld angewiesen sind, müssen bis auf Weiteres mit Verspätungen rechnen.