Brutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen wegen fehlendem Fahrradticket
Ladislaus DowergBrutaler Angriff auf Zugbegleiter in Gelsenkirchen-Rotthausen wegen fehlendem Fahrradticket
Am Donnerstagnachmittag kam es am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen zu einer brutalen Attacke. Ein 42-jähriger Nigerianer griff einen 31-jährigen Zugbegleiter während einer Routinekontrolle in der S-Bahn-Linie S2 an. Auslöser des Vorfalls war ein fehlendes Fahrradticket – obwohl der Fahrgast im Besitz eines gültigen Deutschlandtickets war.
Die Auseinandersetzung begann gegen 14:15 Uhr. Als der Zugbegleiter auf das fehlende Fahrradticket hinwies, reagierte der Mann mit rassistischen Beleidigungen. Anschließend riss er dem Mitarbeiter das Ticket aus der Hand und nahm eine drohende Haltung ein.
Der Angreifer schlug mehrfach auf den Zugbegleiter ein, unter anderem ins Gesicht. Zudem biss er ihn in den Arm und den Rücken. Die Leitstelle der Deutschen Bahn alarmierte die Bundespolizei, die vor Ort eintraf und die beiden Männer trennte.
Die Beamten stellten bei dem Zugbegleiter mehrere Verletzungen fest. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Behandlung ins Krankenhaus. Die Polizei sicherte die Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen den 42-Jährigen ein.
Der verletzte Zugbegleiter erhielt medizinische Versorgung. Die Behörden werten derzeit die Aufnahmen aus und gehen rechtlich gegen den Angreifer vor. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.
