Bürgerliste Solingen will mehr Mitsprache und moderne Bezahlsysteme für die Stadt
Ladislaus DowergBürgerliste Solingen will mehr Mitsprache und moderne Bezahlsysteme für die Stadt
Die Bürgerliste Bürger für Solingen (BfS) hat neue Pläne vorgelegt, um das bürgerliche Engagement zu stärken und städtische Dienstleistungen zu modernisieren. Zu ihren Vorschlägen gehören die Aktualisierung der Bezahlsysteme, die Einführung eines Bürgerhaushalts sowie die Verbesserung der Informationssicherheit durch bessere Beleuchtung. Zudem setzt sich die Gruppe für eine finanzielle Vergütung der Mitglieder des Jugendrats ein, um deren Einsatz anzuerkennen.
Ein zentraler Schwerpunkt der BfS liegt auf der Modernisierung der Zahlungsmöglichkeiten für kommunale Leistungen. Kreditkarten, PayPal, Apple Pay und Google Pay sollen als Standardoptionen eingeführt werden. Damit sollen Transaktionen für alle Bürgerinnen und Bürger reibungsloser und komfortabler werden.
Die Fraktion treibt zudem die Einführung eines Bürgerhaushalts für das Haushaltsjahr 2027 voran. Dies würde es den Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, direkt mitzubestimmen, wie ein Teil der städtischen Mittel verwendet wird – und so Transparenz und öffentliche Teilhabe an Entscheidungsprozessen erhöhen.
Auch die Informationssicherheit bleibt ein wichtiges Anliegen: Geplant ist die Entwicklung eines nachhaltigen Beleuchtungskonzepts für offene Schulhöfe. Eine bessere Ausleuchtung dieser Bereiche soll nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch die Nutzung durch die Gemeinschaft nach Einbruch der Dunkelheit fördern.
Darüber hinaus unterstützt die BfS die Bezahlung der Mitglieder des Jugendrats für ihre Arbeit. Dieser Schritt würdigt den zeitlichen Aufwand und das Engagement junger Menschen, die sich für die Interessen ihrer Altersgenossen einsetzen und lokale Politik mitgestalten.
Die Vorschläge der BfS umfassen finanzielle Anpassungen, mehr Bürgerbeteiligung und Maßnahmen zur Informationssicherheit. Sollten sie umgesetzt werden, würden sie das Zusammenwirken der Bürgerinnen und Bürger mit städtischen Dienstleistungen und Entscheidungsprozessen grundlegend verändern. Die Pläne der Fraktion müssen nun in der Solinger Kommunalpolitik weiter beraten und beschlossen werden.






