23 December 2025, 18:52

Bürgermeister verteilen Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Ein Weihnachtsbaum auf einer Straße mit Menschen darauf, flankiert von zwei Fahnenmasten, mit beleuchteten Gebäuden im Hintergrund.

Bürgermeister verteilen Bethlehems Friedenslicht auf dem Lünener Weihnachtsmarkt

Lünens Weihnachtsmarkt wurde in diesem Jahr Schauplatz eines besonderen Moments. Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg überreichte Anwohnerinnen und Anwohnern das Friedenslicht aus Bethlehem. Die Veranstaltung zog zahlreiche Besucher an, die innehalten und nachdenklich wurden, als sie die Flamme entgegennahmen – ein Symbol für Frieden und Solidarität über alle Grenzen hinweg.

Das Friedenslicht steht seit langem für Hoffnung und Einheit. Jährlich macht es sich von Bethlehem aus auf den Weg in Gemeinden weltweit, darunter auch Lünen. Diesmal übergab die Bürgermeisterin das Licht persönlich an die Anwesenden, darunter ein junges Paar namens Maria und Joseph.

Das Paar, ursprünglich aus Bethlehem, lebt heute mit seiner Tochter in Lünen und erwartet ein weiteres Kind. Förster-Teutenberg bezeichnete die Begegnung mit ihnen später als besonders berührend. Zwar hatten katholische Gemeinden die Verteilung nicht organisiert, doch die während der Aktion gesammelten Spenden kommen dem Kinderkrankenhaus in Bethlehem zugute. Die Haltung der Stadt zu Frieden und Versöhnung war deutlich spürbar. Viele versammelten sich, um das Licht entgegenzunehmen, und nahmen sich dabei einen stillen Moment mitten im festlichen Treiben.

Die Einnahmen der Veranstaltung fließen in die medizinische Versorgung im Kinderkrankenhaus von Bethlehem. Die Ankunft des Friedenslichts in Lünen unterstrich die Verbundenheit der Gemeinde mit globalen Bestrebungen für ein friedliches Miteinander. Für Maria und Joseph hatte der Augenblick eine ganz persönliche Bedeutung – auf ihrem Weg in ein neues Zuhause.