13 February 2026, 15:15

BVB-Handballfrauen starten mit neuem Trainer in die Champions-League-Saison

Eine Frau in lila-weißer Uniform steht selbstbewusst auf einem Handballfeld, lächelt und hat ein "FIVB FIVB Handball-Weltmeisterschaft 2019"-Schild im Hintergrund.

BVB-Handballfrauen starten mit neuem Trainer in die Champions-League-Saison

Die Frauen-Handballmannschaft des BVB hat vor der Sommersaison 2023 einen Wechsel an der Spitze bekannt gegeben. Nach vier Jahren verlässt Henk Groener den Verein als Cheftrainer – im gegenseitigen Einvernehmen. Sein Nachfolger, Kay Rothenpieler, hat einen Vertrag bis 2028 unterzeichnet.

Groener scheidet auf positivem Wege aus und betont, stolz auf die jüngsten Erfolge des Teams zu sein. Er hob die Fortschritte in der aktuellen Saison hervor und dankte den Fans für ihre Treue. Auch Rupert Thiele, Leiter der Handballabteilung, würdigte Groeners Verdienste, insbesondere in schwierigen Phasen.

Als neuer Trainer konnte der BVB Kay Rothenpieler verpflichten, der Erfahrung vom ASV Hamm Westfalen und dem spanischen Verein Handbol Marratxí mitbringt. Sein Trainerteam wird aus Yasmin Yusif-Hügle und Dominik Schlechter bestehen. Rothenpieler hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: den Kampf um die deutsche Meisterschaft und die Qualifikation für die Champions League.

Die Frauen des BVB blicken auf eine erfolgreiche Zeit zurück. In der Saison 2021/22 erreichten sie das Achtelfinale der Champions League, 2023 gewannen sie Bronze in der EHF European League. Die aktuelle Spielzeit verlief bisher wechselhaft – mit einem 25:22-Auswärtssieg gegen OTP Group Buducnost im Januar 2026, aber auch einer 23:29-Niederlage gegen Debrecen VSC. Aktuell auf Platz sechs in Gruppe A, bleibt das Team im Rennen um die Play-offs.

Der Wechsel markiert das Ende von Groeners vierjähriger Amtszeit und den Beginn von Rothenpielers langfristigem Engagement. Sein Vertrag läuft bis 2028 und gibt dem Team Planungssicherheit für den Angriff auf nationale und internationale Erfolge. Unter neuer Führung will die Mannschaft an die jüngsten Leistungen anknüpfen.