Cyberangriffe steigen – warum IT-Sicherheitsexpert:innen dringend gesucht werden
Ehrentraud ZirmeCyberangriffe steigen – warum IT-Sicherheitsexpert:innen dringend gesucht werden
Cyberangriffe auf Unternehmen und kritische Infrastrukturen nehmen stetig zu. Diese wachsende Bedrohung macht IT-Sicherheitsexpert:innen unentbehrlicher denn je – doch der Mangel an qualifizierten Fachkräften bleibt bestehen.
Die Nachfrage nach Cybersicherheits-Spezialist:innen ist nach wie vor hoch, mit Einstiegsgehältern, die oft zwischen 50.000 und 60.000 Euro pro Jahr liegen. Zu ihren Aufgaben gehören Penetrationstests, Risikomanagement und Sicherheitsberatung sowie die Überwachung von Netzwerken und die Reaktion auf Vorfälle. Ein typischer Arbeitstag kann das Konfigurieren von Firewalls, die Durchführung von Risikoworkshops oder die Schulung von Mitarbeitenden in Sicherheitsbewusstsein umfassen.
Die Anforderungen an diese Rollen sind vielfältig: Gefragt sind analytisches Denken, Problemlösungsfähigkeit, Präzision und Kreativität. Ebenso wichtig sind Teamfähigkeit, starke Kommunikationskompetenz und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzubilden. Der Einstieg in den Beruf ist über ein Studium, eine duale Ausbildung, ein berufsbegleitendes Studium oder intensive Bootcamps möglich – auch Quereinsteiger:innen haben mit praktischer Erfahrung und Weiterbildungen gute Chancen.
Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, setzen viele Unternehmen auf Automatisierung und benutzerfreundliche Sicherheitsplattformen. Die Karrierewege in der Cybersicherheit reichen von technischen Positionen bis hin zu Führungsrollen wie IT-Sicherheitsbeauftragte:r oder Chief Information Security Officer (CISO). Die zunehmende Bedrohungslage – von Malware und Ransomware bis hin zu KI-gestützten Angriffen – unterstreicht zusätzlich den Bedarf an qualifizierten Expert:innen.
Der Cybersicherheitssektor bietet attraktive Gehälter und vielfältige Karrierechancen. Unternehmen investieren weiterhin in Technologie und Weiterbildung, um den Fachkräftemangel zu verringern. Angesichts der wachsenden Häufigkeit und Komplexität digitaler Angriffe bleibt das Feld von zentraler Bedeutung.
