DAAD schließt Moskau-Büro – während US-Forschende nach Deutschland drängen
DAAD schließt Moskau-Büro – während US-Forschende nach Deutschland drängen
Deutsche Akademische Austauschprogramme vor großen Umbrüchen: Politische und finanzielle Spannungen verändern globale Forschungsbeziehungen
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt seinen Standort in Moskau ein, nachdem russische Behörden die Organisation als "unerwünschte Einrichtung" eingestuft haben. Gleichzeitig richten US-Forschende ihren Blick vermehrt auf Europa, da Kürzungen unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump sie ins Ausland drängen.
Wie der DAAD bestätigte, werden sowohl die Moskauer Niederlassung als auch das German House for Research and Innovation geschlossen. Russischen Bürger:innen, die weiterhin mit der Organisation zusammenarbeiten, drohen nun strafrechtliche Konsequenzen nach lokalem Recht. Dieser Schritt folgt der Entscheidung des russischen Justizministeriums, den DAAD als "unerwünscht" einzustufen – ein Urteil, das die Arbeit der Einrichtung im Land unmöglich macht.
US-Wissenschaftler:innen entdecken Deutschland als neue Perspektive Unterdessen verzeichnen deutsche Forschungsinstitutionen ein wachsendes Interesse aus den USA. Sowohl die Alexander-von-Humboldt-Stiftung als auch die Max-Planck-Gesellschaft melden eine deutliche Zunahme an Anfragen von US-Forschenden. DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee kommentierte den Trend mit den Worten: "Aktuell gibt es viel Bewegung." Der Wandel setzt ein, nachdem die Trump-Administration Bundesmittel für die Forschung – insbesondere in der Klimawissenschaft – drastisch gekürzt hatte. Ganze Programme wurden gestrichen, zentrale Datenbanken abgebaut.
Auch Spitzenuniversitäten wie Harvard, Stanford und Princeton kämpfen mit rückläufigen Drittmittelzuwendungen, was die Forschungsbedingungen instabiler macht. Immer mehr US-Wissenschaftler:innen suchen daher nach Stellen in Europa. Parallel dazu haben sich die Bewerbungen für DAAD-Stipendien für Masterstudiengänge in Deutschland mehr als verdoppelt – ein klares Zeichen für das gestiegene Interesse an deutschen Hochschulen. Gleichzeitig sinkt jedoch die Begeisterung deutscher Studierender für einen Aufenthalt in den USA: Die Anfragen für Austauschprogramme gingen um etwa zehn Prozent zurück.
Das Ende einer Ära – und ein Neuanfang Die Schließung des DAAD-Büros in Moskau beendet eine jahrzehntelange akademische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland. Für US-Forschende wird Deutschland unterdessen zu einer attraktiven Alternative angesichts der prekären Förderlage in ihrer Heimat. Mit steigenden Stipendienbewerbungen und einer wachsenden Skepsis deutscher Studierender gegenüber US-Hochschulen vollzieht sich ein spürbarer Wandel in der Landschaft des internationalen akademischen Austauschs.
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