14 February 2026, 08:47

Dinslaken gedenkt 2026 der Hanau-Opfer mit bewegender Zeremonie am Mahnmal

Ein Denkmal mit der Inschrift "Rassistenhymne", umgeben von Bäumen und einem klaren Himmel.

Dinslaken gedenkt 2026 der Hanau-Opfer mit bewegender Zeremonie am Mahnmal

Dinslaken gedenkt am 19. Februar 2026 der Opfer des rechtsextremen Anschlags von Hanau

Am 19. Februar 2026 findet in Dinslaken eine Gedenkveranstaltung für die neun Opfer des rechtsextremen Anschlags von Hanau statt. Die Feier, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, beginnt um 15:00 Uhr am Mahnmal "10+1 Bäume" im Grünzug Rabenkamp. Bürgermeister Simon Panke betonte die Bedeutung, derjenigen zu gedenken, die Hass und Gewalt zum Opfer fielen.

Die einstündige Zeremonie findet am Mahnmal "10+1 Bäume" statt, das neben den neun Hanau-Opfern auch an die zehn Mordopfer der NSU-Terrorzelle sowie alle Opfer rassistischer Gewalt in Deutschland erinnert. Schülerinnen und Schüler der Ernst-Barlach-Gesamtschule werden sich an der Gedenkfeier beteiligen.

Ein ökumenisches Gebet wird von Vertretern verschiedener Religionsgemeinschaften gemeinsam mit Turhan Tuncel und der Dinslakener Stadtverwaltung geleitet. Die Veranstaltung steht im Zeichen des friedlichen Zusammenlebens und wendet sich gegen Rassismus und Diskriminierung.

Bürgermeister Panke rief die Bevölkerung zur Teilnahme auf und unterstrich damit das klare Bekenntnis der Stadt gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung. Die Gedenkfeier soll die Solidarität mit den Betroffenen von Hassverbrechen stärken.

Das Mahnmal steht symbolisch für den öffentlichen Widerstand gegen Rassismus und Diskriminierung. Durch die gemeinsame Teilnahme von Schülerinnen und Schülern, Religionsvertretern und Bürgerinnen und Bürgern will Dinslaken sein Engagement für Toleranz und Vielfalt bekräftigen. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine gemeinsame Botschaft des Gedenkens und des Widerstands gegen Hass.