31 January 2026, 04:40

Dorothee Bär erhält karnevalistische Ehrung für politischen Humor in Aachen

Ein Schwarz-Weiß-Plakat mit einem Mann im Anzug und einer Frau in unbekannter Kleidung, die nebeneinander stehen und ernst schauen, mit der Aufschrift "Humoristische Liste 1925" oben.

Dorothee Bär erhält den Orden gegen die Tierliebe - Dorothee Bär erhält karnevalistische Ehrung für politischen Humor in Aachen

Bundesforschungsministerin Dorothee Bär erhält am Samstag den "Orden gegen den todernsten Ernst"

Dieses Wochenende wird Dorothee Bär in Aachen mit dem Orden gegen den todernsten Ernst ausgezeichnet. Die von der Aachener Karnevalsgesellschaft (AKV) verliehene Ehrung würdigt ihren Einsatz von Humor und Menschlichkeit in der Politik. Bär bezeichnete die Auszeichnung als besondere Ehre und betonte, wie sehr sie die Wertschätzung für Leichtigkeit und Selbstironie schätzt.

Die AKV begründete ihre Wahl mit Bärs markanter Schalkhaftigkeit, die sie als zentrales Element ihrer politischen Kommunikation ansieht. Sie wird damit zur 76. Preisträgerin des Ordens und reiht sich in eine illustre Liste früherer Ausgezeichneter ein – darunter die Altkanzler Konrad Adenauer und Helmut Schmidt sowie der aktuelle CDU-Vorsitzende Friedrich Merz.

Die Laudatio auf Bär wird Bundesfinanzminister Lars Klingbeil halten. Die Veranstaltung unterstreicht ihre Fähigkeit, politische Verantwortung mit spielerischer Gelassenheit zu verbinden. Seit jeher nutzt die AKV die Auszeichnung, um Persönlichkeiten zu ehren, die Humor in das öffentliche Leben tragen.

Offizielle Aufzeichnungen verzeichnen keinen deutschen Träger des Titels "Ritter des Ordens gegen den todernsten Ernst" – was darauf hindeutet, dass es sich um eine symbolische oder karnevalistische Tradition handelt. Dennoch genießt die Auszeichnung in politischen und kulturellen Kreisen großes Ansehen.

Mit der Ehrung gehört Bär nun zu einem exklusiven Kreis von Politikern, die für ihren karnevalistischen Geist bekannt sind. Die Feierlichkeiten finden in Aachen statt und festigen damit den Ruf der Stadt als Ort, an dem Humor im öffentlichen Dienst gefeiert wird. Die Auszeichnung zeigt, wie Bärs Herangehensweise über die formelle Politik hinaus Resonanz findet.