Dortmunder Forscher entwickeln Hochvolt-Antriebe für die Elektroautos von morgen

Ladislaus Dowerg
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Ein Plakat mit einem Auto und Text, der eine Steuergutschrift von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs in 2023 bewirbt.Ladislaus Dowerg

Dortmunder Forscher entwickeln Hochvolt-Antriebe für die Elektroautos von morgen

Forscher der Fachhochschule Dortmund leiten ein neues, von der EU finanziertes Projekt zur Entwicklung von Hochvolt-Antriebssystemen für Elektroautos. Die Initiative ODYSSEV zielt darauf ab, die Einführung fortschrittlicher Ladetechnologien zu beschleunigen und gleichzeitig strenge Sicherheitsstandards für künftige E-Fahrzeuge zu setzen.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Bewältigung zentraler Herausforderungen bei Hochvoltsystemen, darunter Isolationsanforderungen, Halbleitergrenzen und die Wärmeentwicklung in Batterien während des Schnellladens. Durch den Betrieb mit höheren Spannungen versprechen diese Systeme kürzere Ladezeiten, dünnere Kabel und geringere Energieverluste.

Digitale Werkzeuge wie Modellierung und Simulation spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Teams optimieren Komponenten zunächst virtuell, bevor physische Prototypen entstehen – das verkürzt Entwicklungszeit und Kosten. Das fertige System wird einen maßgeschneiderten Elektromotor sowie ein modular konfigurierbares Batteriepack umfassen, das auf Effizienz und Skalierbarkeit ausgelegt ist.

Industriepartner wie Mitsubishi Electric Europe und ZF Friedrichshafen arbeiten Hand in Hand mit akademischen Einrichtungen, um die gesamte Entwicklungskette abzudecken – von Halbleitern bis zur finalen Integration. Der erste Prototyp wird auf der Teststrecke LaSiSe in Selm erprobt. Ein Koordinationstreffen im Juni an der Fachhochschule Dortmund bringt alle Beteiligten zusammen, um den Fortschritt zu bewerten.

Das ODYSSEV-Projekt strebt ein effizienteres, leistungsstarkes Antriebssystem für Elektroautos an. Die Tests in der LaSiSe-Anlage liefern praxisnahe Daten zu Performance und Sicherheit. Bei Erfolg könnte die Technologie künftige Standards für das Schnellladen von E-Fahrzeugen in Europa prägen.

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