Dortmunds Titelträume platzen: Warum die Saison schon vor Weihnachten verloren ist
Eva-Maria TrübDortmunds Titelträume platzen: Warum die Saison schon vor Weihnachten verloren ist
Borussia Dortmunds Saison ist vor Weihnachten effektiv beendet – zumindest was die Titelträume angeht. Mit realistisch keiner Chance auf einen Titel in der Saison 2025/2026 steht der BVB bereits vor einer frühen Abrechnung. Die jüngste Niederlage gegen Bayer Leverkusen vertieft die Krise des Clubs nur weiter.
Sportdirektor Lars Ricken hatte öffentlich ein Abschiedsgeschenk für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Hans-Joachim Watzke gefordert: den DFB-Pokal als krönenden Abschluss vor dessen Wechsel ins Präsidium. Diese Hoffnung scheint nun zunichtegemacht. Die Pleite gegen Leverkusen und die anhaltenden Leistungen lassen Dortmund in dieser Saison leer ausgehen.
Rickens einstiges Versprechen, einen Titel zu liefern, ist nach hinten losgegangen. Ohne Triumph schwindet die Fähigkeit des Clubs, Schlüsselspieler zu halten. Verteidigungsstar Nico Schlotterbeck, seit Langem ein Ziel des FC Barcelona, hat nun noch weniger Gründe zu bleiben. Die Vertragsverhandlungen stocken, und der ausbleibende Erfolg könnte ihn zum Abschied drängen. Drei Wochen vor Weihnachten ist Dortmunds Saison in puncto Ambitionen bereits vorbei. Sollte sich nicht überraschend eine Wende abzeichnen, wird der BVB ohne einen einzigen Titel enden. Für einen Verein dieses Kalibers hat diese Realität Folgen, die weit über den Platz hinausreichen.
Die Niederlage gegen Leverkusen unterstreicht eine bittere Wahrheit: Dortmunds Saison ist frühzeitig kollabiert. Ohne Titel verliert der Club an Hebelwirkung, um Top-Talente wie Schlotterbeck zu halten. Die kommenden Monate werden zeigen, ob der BVB sich neu aufstellen kann – oder ob weitere Abgänge drohen.