Drei Tech-Partner revolutionieren Hochvolumen-Injektionen für Biologika-Patienten
Swantje WeinhageDrei Tech-Partner revolutionieren Hochvolumen-Injektionen für Biologika-Patienten
Stevanato Group, Datwyler und LTS Device Technologies kooperieren für verbesserte Hochvolumen-Injektionen
Die Stevanato Group hat sich mit Datwyler und LTS Device Technologies zusammengeschlossen, um die Verabreichung von Medikamenten in großen Mengen zu optimieren. Im Fokus der Zusammenarbeit steht die Entwicklung patientenfreundlicherer Behandlungsmethoden für Dosierungen zwischen 10 und 20 Millilitern. Die drei Unternehmen bündeln ihre Technologien, um benutzerfreundliche Injektionssysteme zu schaffen.
Die Partnerschaft vereint drei zentrale Komponenten: Die Stevanato Group liefert EZ-fill®-Kartuschen, Datwyler stellt maßgefertigte Kolbenstopfen bereit, und LTS Device Technologies integriert seine Sorrel™-Plattform, die für die Handhabung größerer Volumina ausgelegt ist. Diese Systeme sollen die Selbstverabreichung für Patienten erleichtern, die hochdosierte Biologika benötigen.
Um das Vorhaben zu unterstützen, hat die Stevanato Group ihr Werk in Bad Oeynhausen (Deutschland) erweitert. Die Aufstockung umfasst über 2.500 Quadratmeter, darunter Reinräume der ISO-Klasse 8. Die Erweiterung kommt der steigenden Nachfrage entgegen und beschleunigt die Markteinführung neuer Produkte.
Der US-Markt für Biologika soll bis 2034 ein Volumen von 483 Milliarden US-Dollar erreichen. Dieses Wachstum treibt die Nachfrage nach sicheren und einfach zu bedienenden Injektionssystemen voran. Die erweiterte Produktionsstätte der Stevanato Group stärkt zudem ihre globale Kapazität für Eigenentwicklungen und Auftragsfertigungen.
Anleger erhalten bald Einblick in die Fortschritte des Unternehmens: Die Stevanato Group wird ihre Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 am 5. März vorlegen und dabei auch die finanziellen Auswirkungen der neuen Projekte beleuchten.
Die Zusammenarbeit zwischen Stevanato Group, Datwyler und LTS Device Technologies zielt auf eine entscheidende Lücke in der Medikamentenverabreichung ab. Durch die Kombination ihrer Technologien könnten Hochvolumen-Injektionen für Patienten deutlich handhabbarer werden. Mit der erweiterten Produktionsstätte und dem wachsenden Biologika-Markt ist die Partnerschaft gut aufgestellt, um die steigende Nachfrage nach fortschrittlichen Systemen zur Selbstverabreichung zu bedienen.