Dresden erhält Millionenförderung für den Ausbau des Glasfasernetzes bis 2030

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Eine Karte der Vereinigten Staaten mit grünen Punkten, die die Standorte von Glasfaser-Städten markieren, begleitet von Text, der die Städte und ihre Standorte beschreibt.Ehrentraud Zirme

Dresden erhält Millionenförderung für den Ausbau des Glasfasernetzes bis 2030

Dresden hat im Rahmen der bundesweiten Gigabit-Initiative Fördermittel für den Ausbau eines leistungsfähigen Glasfasernetzes erhalten. Das Projekt soll die digitale Infrastruktur der Stadt verbessern, indem es in unterversorgten Gebieten Hochgeschwindigkeitsinternet ausbaut. Vertreter der Stadt betonen, dass dieser Schritt entscheidend für die lokale Wettbewerbsfähigkeit sei.

Der Antrag Dresdens für das Gigabit-Förderprogramm wurde bewilligt, wodurch öffentliche Gelder für die Erweiterung freigegeben wurden. Eine Beratungsfirma hatte zuvor den lokalen Bedarf sowie bestehende Telekommunikationsprojekte analysiert, um die Bewerbung zu unterstützen. Der Bund übernimmt 50 Prozent der Kosten, während das Land Nordrhein-Westfalen weitere 30 Prozent beisteuert.

Die Stadt Dresden selbst finanziert die verbleibenden 20 Prozent des Vorhabens. Die Maßnahme steht im Einklang mit dem bundesweiten Ziel, bis 2030 flächendeckend Glasfaseranschlüsse bis ins Gebäude zu verlegen. Christian Draeger, Leiter des zuständigen Fachbereichs der Stadt, unterstrich, dass moderne digitale Netze für die Zukunft Dresdens von zentraler Bedeutung seien.

Die Mittel stammen aus einem Topf von 1,8 Milliarden Euro, den das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) für Gigabit-Projekte in ganz Deutschland bereitstellt. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen zur Abdeckung in Dresden vor, doch die Förderung soll vor allem Gebiete erschließen, die derzeit über keine leistungsstarken Internetverbindungen verfügen.

Da bis zu 80 Prozent der Finanzierung aus Bundes- und Landesmitteln stammen, ist das Projekt stark von öffentlichen Investitionen abhängig. Der Ausbau soll das digitale Rückgrat der Stadt stärken, auch wenn noch nicht feststeht, wie viele Haushalte oder Unternehmen konkret profitieren werden. Die Initiative ist Teil einer bundesweiten Anstrengung, die Internetinfrastruktur bis zum Ende des Jahrzehnts zu modernisieren.

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