13 March 2026, 02:17

Duisburg kämpft mit Köln-Rhein-Ruhr um Olympische Spiele 2036 und später

Ein Plakat für die Olympischen Sommerspiele 1932 in Berlin, Deutschland, das eine Person in einem hellgelben Overall mit entschlossener Miene zeigt, umgeben von Text, einschließlich 'Festschrift' in fetter, schwarzer Schrift.

Duisburg kämpft mit Köln-Rhein-Ruhr um Olympische Spiele 2036 und später

Duisburg bewirbt sich gemeinsam mit der Region Köln-Rhein-Ruhr um die Austragung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Im Rahmen des gemeinsamen Antrags plant die Stadt, den Sportpark Wedau für die Wettbewerbe im Rudern, Kanusport und Klettern zu nutzen. Die endgültige Entscheidung über die deutsche Bewerbung trifft der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im September 2026.

Zuvor kommen jedoch die Bürgerinnen und Bürger zu Wort: Im April 2026 stimmen die Einwohner der Kandidatenstädte – darunter auch Duisburg – in lokalen Referenden ab, ob die Olympische Kampagne weiterverfolgt werden soll.

Der Bewerbungsvorschlag sieht zwei zentrale Austragungsorte im Duisburger Sportpark Wedau vor: die Regattabahn für Ruder- und Kanuwettbewerbe sowie die Schauinsland-Reisen-Arena für Kletterdisziplinen wie Bouldern, Lead und Speed. Duisburg steht dabei in starker Konkurrenz zu Berlin, Hamburg und München, die ebenfalls darauf hoffen, Deutschland bei der Bewerbung zu vertreten.

Unterstützung erhält die Initiative von Nele Moos, die bei den Paralympics 2024 in Paris Silber im Weitsprung gewann. Als Botschafterin der Duisburger Kampagne bleibt sie ihrem Jugendverein, Eintracht Duisburg 1848, eng verbunden und schwärmt vom besonderen Charakter der Stadt – von ihrer Herzlichkeit und offenen Atmosphäre. Diese Eigenschaften sieht Moos als zentrale Stärken der Bewerbung.

Bevor der DOSB am 26. September 2026 seine finale Entscheidung trifft, stimmen die Bürger Duisburgs und der weiteren beteiligten Kommunen in lokalen Volksabstimmungen ab. Die für April 2026 geplanten Wahlen entscheiden, ob die jeweiligen Städte offiziell in den Bewerbungsprozess einsteigen.

Das Ergebnis der Referenden im April 2026 wird maßgeblich über die Olympischen Ambitionen Duisburgs entscheiden. Bei einem positiven Ausgang könnte die Stadt zu einem zentralen Bestandteil der deutschen Bewerbung für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 werden. Die spätere DOSB-Entscheidung im selben Jahr bestimmt dann, welche Region als nationaler Kandidat ins Rennen geht.

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