29 April 2026, 18:22

Düsseldorf und Mönchengladbach: Konjunkturflaute hält Unternehmen in Atem

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der durch COVID-19 betroffenen US-Geschäfte nach Branche und Erholungsstatus zeigt, mit begleitendem Text über Wirtschaftserholungstrends.

Düsseldorf und Mönchengladbach: Konjunkturflaute hält Unternehmen in Atem

Konjunkturaussichten für Düsseldorf und Mönchengladbach trüben sich im Herbst 2025 weiter ein

Unternehmen in den Regionen Düsseldorf und Mönchengladbach melden eine zunehmende Pessimismuswelle, da zentrale Herausforderungen ihre Geschäftstätigkeit belasten. Die jüngsten Zahlen lassen keine Anzeichen für eine Erholung in absehbarer Zeit erkennen.

Der Geschäftsklima-Index ist auf –12 Punkte gesunken – der niedrigste Stand seit fünf Jahren. Schwache Binnennachfrage, steigende Lohnkosten und hohe Energiepreise setzen die Unternehmen in der Region weiterhin unter Druck.

Die Erwartungen sind drastisch zurückgegangen und liegen nun bei –8,3 Punkten. Rund ein Drittel der Betriebe bewertet die aktuelle Lage als kritisch, mit wenig Hoffnung auf Besserung in den kommenden Monaten. Auch die Arbeitsmarktprognose hat sich verschlechtert: Die Erwartungen stürzten auf –11,7 Punkte ab.

Zusätzlich belastet die geplante Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns im Januar 2026 die Stimmung – 60 Prozent der Unternehmen zeigen sich besorgt. Sowohl in Düsseldorf als auch in Mönchengladbach kämpfen die Betriebe mit ähnlichen Problemen, ohne dass kurzfristig Entlastung in Sicht wäre.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Region halten an. Hohe Kosten, schwache Nachfrage und eine sich verschlechternde Beschäftigungslage zeichnen ein düsteres Bild für die kommenden Monate. Die aktuellen Daten bestätigen: Eine Erholung bleibt in weiter Ferne.

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