Düsseldorfer Polizei entdeckt 22 Lkw-Verstöße bei Razzia in Rath
Swantje WeinhageDüsseldorfer Polizei entdeckt 22 Lkw-Verstöße bei Razzia in Rath
Düsseldorfer Polizei kontrolliert Lkw: 22 Verstöße an einem Tag
Die Düsseldorfer Polizei hat am Dienstag, dem 10. Februar 2026, eine Reihe von Lkw-Kontrollen durchgeführt, um die Ladungssicherung und die Einhaltung der Vorschriften durch Fahrer zu überprüfen. Die Kontrollen fanden zwischen 7:00 und 13:00 Uhr auf der Theodorstraße in Rath statt und waren Teil der europaweiten Roadpol-Aktionswochen. Dabei deckten die Beamten zahlreiche Verstöße auf – in einem Fall war die Zuwiderhandlung so schwerwiegend, dass Anzeige erstattet wurde.
Im Rahmen der Aktion wurden 22 Ordnungswidrigkeiten dokumentiert. Davon betrafen 19 Fälle entweder mangelhaft gesicherte Ladung oder Verstöße gegen Sozialvorschriften, etwa Überschreitungen der Lenkzeiten oder unterlassene Ruhepausen.
Ein besonders eklatanter Verstoß betraf einen bulgarischen Sattelzug mit niederländischem Auflieger, der ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs war. Der 67-jährige kroatische Fahrer musste eine Kaution von 300 Euro hinterlegen, während die Behörden gegen ihn Strafanzeige erstatteten.
Die Kontrollen sind Teil einer größeren Initiative: Allein während der Roadpol-Aktionsphase in Düsseldorf erhielten 47 Lkw-Fahrer Verwarnungen oder Bußgelder wegen Verstößen gegen Sozialvorschriften.
Die Behörden kündigten an, dass in den kommenden Wochen weiter gezielte Kontrollen in der Stadt stattfinden werden.
Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit und Regelkonformität im gewerblichen Güterverkehr durchzusetzen. Angesichts von 22 Verstößen an einem einzigen Tag machte die Polizei deutlich, dass solche Kontrollen weiterhin Priorität haben. Fahrern, die gegen Vorschriften verstoßen, drohen Bußgelder, Kautionen oder sogar strafrechtliche Konsequenzen.






