14 February 2026, 05:02

Eine Milliarde Stimmen: Globaler Protest gegen Gewalt an Frauen im Februar 2026

Eine Gruppe von Frauen, die auf der Straße tanzen, umgeben von einer Menge, einem Lautsprecher, einem Fahrzeug, einer Tafel mit Text, einer Fahnenstange, Gebäuden und einem bewölktem Himmel.

Tanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - Eine Milliarde Stimmen: Globaler Protest gegen Gewalt an Frauen im Februar 2026

Weltweit beteiligen sich Städte im Februar an der One Billion Rising-Kampagne

Im Februar 2026 nehmen Städte auf der ganzen Welt an der One Billion Rising-Bewegung teil, die sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wendet. Über 1.000 Städte – von New York bis Delhi – schlossen sich mit Tanzdemonstrationen und Kundgebungen an, an denen Tausende teilnahmen.

Die Kampagne wurde 2012 von der US-amerikanischen Künstlerin und Feministin Eve Ensler ins Leben gerufen. Ihr Name verweist auf eine erschütternde Realität: Schätzungsweise eine Milliarde Frauen und Mädchen erleben im Laufe ihres Lebens Gewalt. In diesem Jahr riefen die Organisatorinnen die Teilnehmenden dazu auf, Tanzvideos zum Lied Women on Fire einzureichen, die zu einer globalen Collage zusammengestellt werden.

In Deutschland finden Veranstaltungen in mehreren Städten Nordrhein-Westfalens statt, darunter Duisburg und Detmold. Die Kundgebung in Siegburg steht unter dem Motto "Nein heißt Nein! Auch während des Karnevals!" – ein klarer Appell gegen Belästigungen in der Festtagszeit. Gleichzeitig versammelten sich in Metropolen wie São Paulo, Mexiko-Stadt, Sydney und New York Tausende bei Großveranstaltungen, um Solidarität zu zeigen.

Obwohl soziale Medien den Aktivismus revolutioniert haben, indem sie globale Bewegungen vernetzen, bleibt die physische Präsenz ein zentraler Bestandteil der Kampagne. Straßenproteste und öffentliche Tänze stehen nach wie vor im Mittelpunkt – als Zeichen dafür, wie wichtig es ist, sich den öffentlichen Raum zurückzuerobern. Die Kombination aus Online- und Offline-Aktivitäten sorgt dafür, dass die Botschaft eine breitere Öffentlichkeit erreicht.

Die One Billion Rising-Kampagne 2026 hat Millionen durch Tanz, Protest und digitale Aktionen vereint. Mit Veranstaltungen auf allen Kontinenten fordert die Bewegung weiterhin ein Ende der geschlechtsspezifischen Gewalt. Die Organisatorinnen planen, die Beteiligung in den kommenden Jahren weiter auszubauen.