Essener Künstler im Ersten Weltkrieg: Zwischen Propaganda und Wohlfahrt
Eva-Maria TrübEssener Künstler im Ersten Weltkrieg: Zwischen Propaganda und Wohlfahrt
Essen trug einst den Beinamen "Rüstkammer des Reiches" – ein Titel, den die Stadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts wegen ihrer massiven Rüstungsproduktion erhielt. Nun wirft ein neuer Vortrag Licht auf die weniger bekannte Rolle der Essener Künstler während des Ersten Weltkriegs. Der Historiker Robert Welzel leitet die Diskussion am 6. November 2025 im Volkshochschule Essen.
Die kostenlose Veranstaltung mit dem Titel "Essens Kulturschaffende und Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg" beginnt um 18:00 Uhr. Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, untersucht darin, wie lokale Künstler den Kriegseinsatz unterstützten. Namen wie Maria Weinand, Karl Hapke und Edmund Körner tauchen in Aufzeichnungen auf, da sie sich im "Kriegswohlfahrtsdienst" engagierten.
Der Vortrag entsteht in Kooperation mit dem Historischen Verein. Interessierte finden weitere Informationen und können sich online unter *www.vhs-essen.de unter der Kursnummer 252.1B006N* anmelden.
Die Veranstaltung beleuchtet Essens Kulturgeschichte jenseits seines industriellen Rufs. Die Teilnehmer erfahren, wie Künstler während des Krieges Propaganda und Wohlfahrtsarbeit förderten. Ein Ticket ist nicht erforderlich, doch wird um Anmeldung gebeten, um die Planung zu erleichtern.






