29 March 2026, 20:21

Essener Schulen zeigen Courage gegen Rassismus und für Vielfalt

Ein Plakat mit dem Text "27,1% der Schülerinnen und Schüler identifizierten sich als rassisch oder ethnisch minderheiten" mit einer Weltkugel in Händen, umgeben von einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

Essener Schulen zeigen Courage gegen Rassismus und für Vielfalt

Lokales Netzwerktreffen der Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" in Essen

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Am Mittwoch, dem 12. November 2025, fand in Essen ein regionales Netzwerktreffen der Initiative "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" statt. Die Veranstaltung brachte Pädagog:innen, Schüler:innen und Verantwortliche aus Politik und Verwaltung zusammen, um über Strategien gegen Diskriminierung und für mehr Vielfalt an Schulen zu diskutieren.

Rund 90 Teilnehmer:innen aus 14 der 27 Essener "Courage-Schulen" nahmen an der Tagung teil. Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell, Demokratie und Menschenwürde zu verteidigen. Seine Worte gaben den Ton für einen Tag vor, der ganz im Zeichen von Handlungsbereitschaft und Bewusstseinsbildung stand.

In fünf Workshops wurden zentrale Themen behandelt, darunter der Umgang mit Rassismus, die Wahrung von Neutralität, die Erkennung rechtsextremer Musik, die Prävention von Cybermobbing sowie Rap als Ausdrucksform. Der Schauspieler und Komiker Fatih Cevikkollu bereicherte das Programm mit einem Auftritt und unterstrich damit das Engagement der Initiative für Respekt und Diversität.

Galina Borchers, Leiterin des Essener Kommunalen Integrationszentrums, bezeichnete die Veranstaltung als vollen Erfolg. Angesichts der wachsenden Zahl teilnehmender Schulen betonte sie deren zunehmende Bedeutung. Seit August 2017 haben sich bundesweit über 2.500 Schulen der Initiative angeschlossen – und täglich kommen neue hinzu.

Die Organisator:innen kündigten weitere Netzwerktreffen an, um die Ziele der Initiative kontinuierlich voranzutreiben.

Das Treffen in Essen zeigte das wachsende Engagement der Schulen im Kampf gegen Rassismus. Mit Workshops, künstlerischen Beiträgen und reger Beteiligung stärkte die Veranstaltung die lokalen Netzwerke. Künftige Begegnungen sollen diese Bemühungen fortsetzen, um Chancengleichheit und Zivilcourage in der Bildung zu fördern.

Quelle