27 February 2026, 10:16

Evonik prüft Millionen-Entschädigung wegen US-Zölle – doch profitiert der Konzern sogar?

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Box mit der Aufschrift "Hindenburg-Wiche, Deutschland" mit einer Landkarte im Hintergrund.

Evonik prüft Millionen-Entschädigung wegen US-Zölle – doch profitiert der Konzern sogar?

Der Chemiekonzern Evonik prüft mögliche Entschädigungsansprüche im Zusammenhang mit US-Zöllen. Das deutsche Unternehmen geht davon aus, dass diese Maßnahmen es Dutzende Millionen Euro kosten könnten. Gleichzeitig bekräftigt das Unternehmen seine Unterstützung für freien Handel und offene Märkte.

Die direkte Betroffenheit Evoniks durch die Zölle bleibt gering, da ein Großteil der Produktion vor Ort in den USA erfolgt. Dadurch verringert sich die Abhängigkeit von Exporten, die mit höheren Abgaben belastet werden könnten. Dennoch bewertet das Unternehmen, ob es Verluste im niedrigen zweistelligen Millionenbereich zurückerlangen kann.

Die Zölle könnten dem Konzern sogar einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, indem sie die Konkurrenz durch chinesische Unternehmen einschränken. Evonik hat zwar keine genauen Zahlen zu den gezahlten Zöllen veröffentlicht – solche Daten werden in der Regel vertraulich behandelt. Detaillierte Aufstellungen wären nur über interne Berichte oder US-Handelsdatenbanken wie die des International Trade Commission einsehbar.

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Als nächste Schritte könnte Evonik formelle Forderungen stellen, um die finanziellen Auswirkungen auszugleichen. Die lokale Produktion in den USA schützt das Unternehmen zwar vor einigen Handelsbarrieren, doch indirekte Kosten bleiben bestehen. Ob und in welchem Umfang Entschädigungen durchgesetzt werden können, hängt von weiteren rechtlichen und finanziellen Prüfungen ab.