Fachkonferenz im Rheinisch-Bergischen Kreis revolutioniert den Übergang von der Schule in den Beruf

Ladislaus Dowerg
Ladislaus Dowerg
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Ein Plakat mit einem hellgelben Hintergrund, auf dem eine vielfältige Gruppe von Menschen im Kreis steht, mit der Aufschrift "Die Zukunft der Familie verlangt eine Bildung, die Kinderarbeit nicht geben kann."Ladislaus Dowerg

Fachkonferenz im Rheinisch-Bergischen Kreis revolutioniert den Übergang von der Schule in den Beruf

Rheinisch-Bergischer Kreis veranstaltet erste Fachkonferenz zum Übergang von der Schule in den Beruf

Der Rheinisch-Bergischer Kreis hat kürzlich seine erste Fachkonferenz zum Thema Übergang von der Schule in das Berufsleben ausgerichtet. Die Veranstaltung, die im Rahmen eines langjährigen regionalen Netzwerks organisiert wurde, brachte Akteure aus Bildung, Wirtschaft, Politik und der Jugendhilfe zusammen. Ihr Ziel: die Berufsorientierung stärker an den sich wandelnden Bedürfnissen junger Menschen und lokaler Arbeitgeber auszurichten.

Den Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Wiebke Jessen, die Erkenntnisse aus der SINUS-Jugendstudie vorstellte. Ihre Forschung beleuchtete die vielfältigen Lebensentwürfe und soziokulturellen Hintergründe junger Deutscher und bildete damit die Grundlage für die anschließenden Diskussionen. Im Anschluss teilten sich die Teilnehmer in vier thematische Foren auf, in denen Pädagogen, Unternehmensvertreter, Politiker und Jugendliche Ideen und Erfahrungen austauschten.

Regionale Partner hatten die Konferenz gemeinsam konzipiert, um eine Mischung aus fachlicher Expertise und praxisnahen Perspektiven zu gewährleisten. Eine zentrale Rolle bei der Organisation übernahm die Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf, die seit 2005 Initiativen zur Berufsorientierung unterstützt.

Zu den zentralen Vorschlägen zählte die Forderung nach einer zentralen Informationsplattform, um Angebote zur Berufsberatung zu bündeln. Zudem sprachen sich die Teilnehmer für eine engere Verzahnung von Schulen und Betrieben aus, um mehr praxisnahe Lernmöglichkeiten zu schaffen. Ein weiterer Ansatz sah vor, Programme zur Persönlichkeitsentwicklung fest in den Übergang von der Schule in den Beruf zu integrieren.

Landrat Arne von Boetticher betonte die Bedeutung der Konferenz und bezeichnete sie als entscheidend – sowohl für die Zukunft junger Menschen als auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Die Veranstaltung mündete in klare Empfehlungen, wie die Berufsorientierung an aktuelle Anforderungen angepasst werden kann. Eine zentrale Plattform für Informationsangebote, eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen sowie Programme zur Persönlichkeitsförderung waren die wichtigsten Ergebnisse. Diese Maßnahmen sollen junge Menschen besser auf den Arbeitsmarkt vorbereiten und gleichzeitig das Wirtschaftswachstum der Region stärken.

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