Fans sabotieren VAR-Monitor beim Zweitliga-Duell zwischen Preußen Münster und Hertha BSC
Eva-Maria TrübFans sabotieren VAR-Monitor beim Zweitliga-Duell zwischen Preußen Münster und Hertha BSC
Zweite-Liga-Spiel zwischen Preußen Münster und Hertha BSC eskaliert: Fans manipulieren VAR-Monitor
Ein Spiel der 2. Bundesliga zwischen Preußen Münster und Hertha BSC nahm eine ungewöhnliche Wendung, als Fans den VAR-Monitor am Spielfeldrand sabotierten. Der Vorfall ereignete sich am 25. Spieltag der Saison 2023/24 und zwang die Schiedsrichter, sich für eine entscheidende Spielszene auf den VAR-Truck in Köln zu verlassen. Mehr als 12.500 Zuschauer verfolgten die Störung im Preußenstadion in Münster.
Die Probleme begannen, als Münster-Anhänger den VAR-Monitor vom Strom trennten, sodass Schiedsrichter Felix Bickel eine mögliche Strafraumszene nicht selbst überprüfen konnte. Im Heimblock wurde zudem ein Transparent mit der Aufschrift "VAR abstecken" entrollt – ein Hinweis darauf, dass die Aktion geplant gewesen sein könnte. Erste Erkenntnisse bestätigten später, dass der Vorfall vorsätzlich herbeigeführt wurde.
Da der Bildschirm am Spielfeldrand dunkel blieb, musste sich Bickel per Funk mit dem VAR-Team in Köln abstimmen. Nach der Überprüfung wurde Hertha BSC ein Elfmeter zugesprochen. Der Verein verurteilte die Einmischung umgehend und kündigte an, die Verantwortlichen zu ermitteln sowie künftige Störungen zu verhindern.
SC Preußen Münster kündigte sofortige Maßnahmen an, um die VAR-Ausstattung besser zu sichern. Zudem versprach der Club, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Das Spiel wurde mit der VAR-Entscheidung aus der Kölner Leitstelle fortgesetzt. Münsters schnelle Reaktion soll weitere Eingriffe in die Spieltechnik verhindern. Die Behörden werden den Vorfall nun untersuchen und über mögliche sportrechtliche Konsequenzen entscheiden.






