FDP Krefeld wählt überraschend Sebastian T. Stachelhaus zum neuen Kreisvorsitzenden
Eva-Maria TrübFDP Krefeld wählt überraschend Sebastian T. Stachelhaus zum neuen Kreisvorsitzenden
Die Krefelder Kreisverbands der Freien Demokratischen Partei (FDP) hat nach einer überraschenden Wahl eine neue Führung. Sebastian T. Stachelhaus gewann am 22. März 2026 mit 66 Prozent der Stimmen die Wahl zum Kreisvorsitzenden. Sein Sieg folgte auf die unerwartete Entscheidung des langjährigen Vorsitzenden Joachim C. Heitmann, nicht erneut zu kandidieren.
Stachelhaus, seit 2004 erfahrener FDP-Mitglied, bringt umfangreiche politische Erfahrung in das Amt ein. Von 2009 bis 2015 gehörte er dem Landschaftsverband Rheinland an und vertritt derzeit den Bezirk Krefeld-West im Stadtrat. Sein Wahlkampf konzentrierte sich auf eine schlankere Verwaltung sowie eine wirtschaftsfreundlichere und bürgerfreundlichere Stadtgestaltung.
Bei der Wahl setzte sich zudem Dr. Norbert Ullrich mit etwa zwei Dritteln der Stimmen gegen Dr. Tina Pannes als erster stellvertretender Vorsitzender durch. Dem neuen Vorstand gehören weiterhin die stellvertretenden Vorsitzenden Florian Philipp Ott und Hans Christian Tenberg, Schatzmeister Carsten Repges sowie Schriftführerin Jennifer Kassing an. Weitere Mitglieder sind Leander Beckers, Nathanael Gietmann, Erna Flesch, Franziska Lesch und Dr. Robert Schäfer.
Heitmann, der den Kreisverband jahrelang führte, bleibt als Fraktionsvorsitzender der FDP im Stadtrat aktiv. Der Führungswechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Krefelder FDP auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2023 vorbereitet – konkrete inhaltliche Neuausrichtungen oder neue Bündnisse wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.
Stachelhaus übernimmt die Führung des Krefelder FDP-Kreisverbands nun mit einem klaren Mandat und einem Team erfahrener Stellvertreter. Die Schwerpunkte der Partei auf Effizienz und lokale Bürgerbeteiligung werden die Arbeit in den kommenden Monaten prägen. Durch Heitmanns anhaltendes Engagement in der Fraktion bleibt trotz des Wechsel an der Spitze eine gewisse Kontinuität gewahrt.






