06 January 2026, 15:12

FDP-Politiker stören Dreikönigsempfang mit Muppet-Show-Nummer und Attacken auf **Jan van Aken**

Ein Mann in einem pink-weißen Kleid steht neben einem Rednerpult in einem Auditorium, mit Pflanzen und zwei Stühlen daneben und einer bunten Wand im Hintergrund.

Liberaler Muppet-Show: FDP-Spitzenpolitiker liefern Comedy-Act - FDP-Politiker stören Dreikönigsempfang mit Muppet-Show-Nummer und Attacken auf **Jan van Aken**

Eine traditionelle politische Veranstaltung in Stuttgart eskalierte zu einer Störungsszene, nachdem zwei führende FDP-Politiker von der Empore aus dazwischenriefen. Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann machten sich während der Heilig-Drei-Königs-Feier in der Oper über Redner lustig – ein Auftritt, der an die Muppet Show erinnerte. Später mündeten ihre Zwischenrufe in scharfe Kritik am Linken-Co-Vorsitzenden Jan van Aken.

Der Vorfall begann, als Kubicki und Strack-Zimmermann den jährlichen Dreikönigsempfang unterbrachen, eine langjährige politische Tradition in Stuttgart. Von einer Logen über der Bühne riefen sie Kommentare hinab und imitierten dabei das streitlustige Duo Statler und Waldorf. Strack-Zimmermann bemerkte scherzhaft, sie sei "nicht Miss Piggy", während Kubicki wagte zu behaupten, er könne "für Kermit durchgehen".

Später griff Kubicki van Aken direkt an und warf dem Linken-Co-Chef vor, linksextreme Gewalt zu verharmlosen. Er behauptete, van Aken finde es amüsant, "die Reichen zu erschießen und Milliardäre zu enteignen", und rechtfertige solche Taten als Dienst an einer höheren Sache. Kubicki ging noch weiter und warnte, eine linksterroristische Gruppe könne eine Großstadt lahmlegen – mit Verweis auf den Einzug der Linken in den Bundestag. Der FDP-Politiker ließ auch eine provokante Bemerkung zu russischen Drohungen folgen: In makaber-humorvollem Ton schlug er vor, falls der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew jemanden aus Deutschland entführen wolle, solle er sich lieber van Aken statt CDU-Chef Friedrich Merz vornehmen.

Die Zwischenrufe in der Stuttgarter Oper und Kubickis anschließende Äußerungen haben die Spannungen zwischen FDP und Linken weiter verschärft. Seine Warnungen vor Linksextremismus und die Spottattacken gegen van Aken fügen sich in eine Reihe scharfer politischer Wortgefechte ein. Der Vorfall lenkt den Blick auf die Gräben im Bundestag – kurz vor weiteren Debatten.