07 February 2026, 12:37

Feuerwehrmarsch in Schutzausrüstung: 25 Kilometer für verbrannte Kinder

Eine Gruppe von Feuerwehrleuten in Helmen und Rütsäcken geht durch einen Wald mit einem Feuer in der Ferne.

Feuerwehrmarsch in Schutzausrüstung: 25 Kilometer für verbrannte Kinder

Feuerwehrleute aus dem Kreis Wesel und dem Ruhrgebiet haben einen anstrengenden 25-Kilometer-Wohltätigkeitsmarsch in voller Schutzausrüstung auf sich genommen. Die unter dem Motto "Blaulicht-Schritte" stehende Aktion startete um 7:30 Uhr in Rheinberg und endete in Duisburg-Meiderich. Sämtliche Spendeneinnahmen kommen Paulinchen e.V. zugute, einer Initiative, die verbrannten Kindern und ihren Familien hilft.

Bei der Herausforderung legten die Teilnehmer – darunter auch Anwärter von Werkfeuerwehren – die lange Strecke in schwerer Schutzkleidung zurück. Die Organisatoren konzipierten den Marsch bewusst so, dass er die körperlichen Belastungen des Einsatzdienstes widerspiegelt.

Jährlich erleiden in Deutschland über 30.000 Kinder Verbrennungen oder Verbrühungen, die einer medizinischen Behandlung bedürfen. Rund 7.000 dieser Fälle sind so schwer, dass ein Krankenhausaufenthalt nötig wird. Paulinchen e.V. unterstützt betroffene Familien während der Rehabilitation und setzt sich aktiv für Aufklärungsprogramme zur Vermeidung von Unfällen ein.

Die Initiative ist auf Spendenaktionen wie "Blaulicht-Schritte" angewiesen, um ihre Arbeit fortzuführen. In diesem Jahr versammelten sich Feuerwehrkräfte und Auszubildende, um mit ihrem Engagement Aufmerksamkeit für die Sache zu schaffen und dringend benötigte Mittel zu sammeln.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Marsches gelingt erneut ein wichtiger Beitrag für Kinder, die sich von Verbrennungsverletzungen erholen. Die Erlöse der Aktion ermöglichen es Paulinchen e.V., Familien in Not essenzielle Hilfsangebote zukommen zu lassen. Gleichzeitig lenkt die Veranstaltung den Blick auf die anhaltenden Risiken von Verbrennungen und die Bedeutung präventiver Aufklärung.