Flughafen Dortmund 2025: Mehr Passagiere, aber höhere Verluste als je zuvor
Eva-Maria TrübFlughafen Dortmund 2025: Mehr Passagiere, aber höhere Verluste als je zuvor
Flughafen Dortmund verzeichnet gemischte Bilanz für 2025: Steigende Umsätze, aber wachsende Verluste
Der Flughafen Dortmund hat für das Jahr 2025 eine durchwachsene wirtschaftliche Entwicklung gemeldet: Zwar stiegen die Erlöse, doch die Verluste vertieften sich. Im vergangenen Jahr fertigte der Airport 3,24 Millionen Passagiere ab – eine Erholung nach den Pandemie-Tiefstständen, doch belastet durch rückläufige Flugangebote. Ein wachsendes Defizit und sinkende Erträge vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) werfen Fragen zur finanziellen Stabilität auf.
Die Passagierzahlen am Flughafen Dortmund schwankten in den letzten fünf Jahren stark – von Pandemie-Tiefstwerten auf etwa 2,5 bis 3 Millionen jährlich bis 2025. Dieser Anstieg entspricht den Trends vergleichbarer Regionalflughäfen wie Köln/Bonn oder Düsseldorf, wobei die finanziellen Ergebnisse aufgrund unterschiedlicher Marktbedingungen variieren.
2025 konnte der Flughafen den vollständigen Rückzug von Ryanair kompensieren, der zuvor 430.000 Reisende bedient hatte. Allerdings dämpfte die reduzierte Kapazität von Eurowings – mit Auswirkungen auf weitere 130.000 Passagiere – die Gesamtentwicklung.
Die Umsätze stiegen auf 49,81 Millionen Euro, doch das Defizit erhöhte sich auf 6,3 Millionen Euro (2024: 1,8 Millionen). Auch das EBITDA brach stark ein – von 5,1 Millionen auf nur noch 971.000 Euro. Hauptgrund für die verschlechterten Zahlen waren steigende Personalkosten, bedingt durch Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst und ein neues Tarifabkommen.
Die endgültigen, geprüften Jahreszahlen für 2025 werden im Juni erwartet, sobald die Finanzprüfung abgeschlossen ist.
Fazit: Erholung mit finanziellen Belastungen Die Bilanz 2025 des Flughafens Dortmund zeigt sowohl Erholungstendenzen als auch wirtschaftliche Herausforderungen. Zwar erholte sich das Passagieraufkommen, doch höhere Kosten und geringere Flugaktivitäten trieben das Defizit auf 6,3 Millionen Euro. Die anstehende Prüfung wird das volle Ausmaß der Auswirkungen auf den Flughafenbetrieb bestätigen.






