Fortuna Düsseldorf vor radikaler Wende: Allofs geht, Mislintat soll Sportdirektor werden
Ehrentraud ZirmeAllofs denkt nicht an Rücktritt: "Ich bin bereit" - Fortuna Düsseldorf vor radikaler Wende: Allofs geht, Mislintat soll Sportdirektor werden
Fortuna Düsseldorf steht vor tiefgreifenden Veränderungen in der sportlichen Führung. Der Aufsichtsrat wird in Kürze über die Zukunft von Sportdirektor Christian Weber entscheiden, während Klaus Allofs seinen Abschied vom Verein für den kommenden Sommer bestätigt hat. Eine umfassende Umstrukturierung zeichnet sich ab, da mehrere Verträge auslaufen.
Klaus Allofs, derzeit Vorstandsmitglied, wird sein Amt nicht vorzeitig niederlegen, hat jedoch ausgeschlossen, seinen Vertrag über den 30. Juni 2026 hinaus zu verlängern. Medienberichten zufolge könnte sein Abschied bereits nach dem Spiel am Wochenende gegen den SV Elversberg vorgezogen werden. Sven Mislintat soll als neuer Sportdirektor die Nachfolge antreten, während Weber für die Position nicht in Betracht gezogen wird.
Allofs hat sich hinter Cheftrainer Markus Anfang gestellt und ihn trotz der jüngsten Schwierigkeiten als die richtige Person für den Job bezeichnet. Anfang hat seit der Ablösung von Daniel Thioune erst zwei Siege in acht Spielen erzielt. Gleichzeitig betonte Allofs, dass die anstehenden Entscheidungen – insbesondere im Wintertransferfenster – die Zukunft des Vereins prägen werden.
Die Überprüfung von Webers Position durch den Aufsichtsrat ist Teil eines umfassenderen Plans zur Neuausrichtung der sportlichen Leitung. Da sowohl die Verträge von Allofs als auch Weber auslaufen, handelt der Verein nun, statt abzuwarten.
Bis zum nächsten Sommer wird sich die Führungsetage von Fortuna Düsseldorf deutlich verändern: Allofs hat seinen Abschied bestätigt, Mislintat steht als Nachfolger bereit. Die Beschlüsse des Aufsichtsrats zu Weber und der Umstrukturierung werden in den kommenden Monaten den Weg des Clubs bestimmen.






