01 May 2026, 02:22

Fritz Schramma verlässt CDU nach harter Kritik an Wahlniederlage und Führung

Ein Mann in Anzug und Krawatte steht an einem Podium mit Mikrofon und spricht, mit einer Flagge rechts und einer Wand dahinter, wahrscheinlich zu New York Citys neuem Bürgermeister.

Fritz Schramma verlässt CDU nach harter Kritik an Wahlniederlage und Führung

Fritz Schramma, der ehemalige Oberbürgermeister von Köln, hat die Christlich Demokratische Union (CDU) im Alter von 78 Jahren verlassen. Sein Austritt folgt auf scharfe Kritik an der Art und Weise, wie die Partei mit ihrer jüngsten Niederlage bei den Kommunalwahlen umgegangen ist. Schramma wirft der CDU vor, die Ursachen für die Wahlniederlage nicht ausreichend analysiert zu haben, und richtet seine Kritik insbesondere gegen die Führungsstrukturen der Kölner CDU.

Die CDU hatte bei den Kommunalwahlen einen herben Rückschlag erlitten, als ihr Kandidat Markus Greitemann nicht in die Stichwahl einzog. Schramma argumentierte, die Partei habe die Gründe für diese Niederlage nicht gründlich genug aufgearbeitet. Zudem übt er scharfe Kritik an der Fraktionsführung, insbesondere an Bernd Petelkau, dem Fraktionsvorsitzenden der Kölner CDU.

Schramma betonte, die Leitung der Kölner CDU dürfe nicht "nebenbei" erfolgen. Die Stadtratsfraktion habe die Notwendigkeit einer umfassenden Auswertung der Wahlergebnisse ignoriert, so der Vorwurf. Petelkau wies Schrammas Vorwürfe zurück und bedauerte dessen Entscheidung, die Partei zu verlassen.

Petelkau fügte hinzu, dass eine Analyse der Wahlniederlage zunächst mit der Parteiführung erörtert werde, bevor sie in der Basis diskutiert werde.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Schrammas Austritt unterstreicht die anhaltenden Spannungen innerhalb der Kölner CDU. Die Partei steht nun vor der Frage, wie es mit ihrer künftigen Ausrichtung und der internen Führung weitergeht. Im Mittelpunkt des Streits steht, wie die CDU mit ihren jüngsten Wahlniederlagen umgeht und ob es Änderungen an der aktuellen Struktur geben wird.

Quelle