Fünf Jahre Haft nach vorsätzlichem Überfahren der Tante auf Düsseldorfer Straßenfest
Ehrentraud ZirmeFrau absichtlich überfahren: Fünf Jahre Haft - Fünf Jahre Haft nach vorsätzlichem Überfahren der Tante auf Düsseldorfer Straßenfest
Ein 22-jähriger Mann ist zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem er seine Lebensgefährtin Tante bei einem Düsseldorfer Straßenfest im September 2022 vorsätzlich überfahren hatte. Der Angriff, der sich im September ereignete, hinterließ das Opfer mit schweren Verletzungen und löste während des Prozesses gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten Familien aus.
Das Geschehen ereignete sich am 7. September auf einem Straßenfest in Düsseldorf. Der Angeklagte, ein deutscher Staatsbürger mit Vorstrafen, überfuhr die Frau mit Tötungsabsicht. Sie blieb schwer verletzt und hilflos am Boden liegen.
Während des Prozesses spitzten sich die Konflikte zwischen den Familien des Opfers und des Angeklagten zu. Im Flur des Gerichtsgebäudes kam es zu einer Massenschlägerei, bei der mehrere Personen verletzt wurden. Vor der Urteilsverkündung wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.
Das Gericht verurteilte den Mann wegen versuchten Totschlags und verpflichtete ihn zur Zahlung von 9.000 Euro Schadensersatz. Seine Verteidigung hat bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.
Der Fall hat die Gräben zwischen den beiden betroffenen Familien weiter vertieft. Der Verurteilte muss nun eine fünfjährige Haftstrafe antreten, doch ein Berufungsverfahren könnte die juristischen Auseinandersetzungen in die Länge ziehen. Die Verletzungen des Opfers und die gewaltsamen Szenen im Gerichtssaal hinterlassen bei allen Beteiligten langfristige Folgen.






