GEA setzt auf KI und Nachhaltigkeit in Pharmazie und Rinderzucht
Ehrentraud ZirmeGEA setzt auf KI und Nachhaltigkeit in Pharmazie und Rinderzucht
GEA Group erweitert seine Position in Pharmazie und Tierhaltungstechnik. Der Konzern hat in Deutschland ein neues klimaneutrales Werk eröffnet und treibt gleichzeitig die KI-gestützte Rinderzucht voran. Beide Schritte zielen darauf ab, Effizienz und Innovation in den jeweiligen Branchen zu steigern.
Anfang 2026 präsentierte GEA in Elsdorf ein Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknungssysteme. Der Standort erhöht nicht nur die Produktionskapazitäten, sondern fördert auch die Entwicklung neuer Arzneimittelverarbeitungsmethoden. Nachhaltig konzipiert, wird das Zentrum mit Photovoltaik und Luft-Wasser-Wärmepumpen betrieben.
Auch im Bereich der Viehzucht macht das Unternehmen mit dem CattleEye-System Fortschritte. Das KI-basierte Videotool sammelt großflächig Daten, um die Rinderzucht zu optimieren. Aktuell nutzen 12 nationale Zuchtprogramme – darunter in Irland, Neuseeland und den USA – die Technologie, um genetische Merkmale gezielt auszuwählen. Forscher erwarten innerhalb von drei bis fünf Jahren Durchbrüche bei der Reduzierung von Lahmheiten, dank neuer Zuchtkriterien wie "Beweglichkeit" und "Klauengesundheit".
GEA wird weitere betriebliche Updates im Quartalsbericht für das erste Quartal 2026 am 11. Mai vorlegen. Zuvor erscheint der vollständige Jahresbericht 2025 am 9. März 2026.
Das neue Zentrum in Elsdorf festigt GEA's Stellung in der Pharmabranche, während CattleEye die Rinderzucht weiter revolutioniert. Beide Initiativen unterstreichen das Engagement des Unternehmens für datengetriebene und nachhaltige Lösungen. Weitere Details zu Leistung und Zukunftsplänen folgen Anfang 2026.






