GFO-Kliniken protestieren: "Ohne Geld droht der Versorgungskollaps"
Ehrentraud ZirmeGFO-Kliniken protestieren: "Ohne Geld droht der Versorgungskollaps"
Kliniken des GFO-Klinikverbunds Rhein-Berg protestieren unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung“
Krankenhäuser im gesamten Netzwerk der GFO Kliniken Rhein-Berg haben mit einer Protestaktion auf die sich verschärfende Finanzkrise im deutschen Gesundheitswesen aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung“ richteten sie sich gegen geplante Sparmaßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung und deren Folgen für die Patientenversorgung.
Im Rahmen der Aktion wurden Krankenhauszugänge zeitweise verengt, sodass Patienten und Besucher Umwege in Kauf nehmen mussten – ein Symbol für die drohenden Versorgungslücken durch Kürzungen. Jörg Zbick, Leiter der Unternehmenskommunikation, betonte, dass die Demonstration die konkreten Auswirkungen zeigen solle: längere Anfahrtswege und eingeschränkte Leistungen.
Die GFO Kliniken Rhein-Berg befürworten zwar eine Reform des Krankenhauswesens, fordern aber verlässliche Finanzierung. Mit dem Protest wollten sie besonders auf die Situation gemeinnütziger Häuser hinweisen, die ohne öffentliche Förderung und Rücklagen besonders gefährdet sind.
Die Aktion unterstützte zudem die Petition „Lichter aus für die Kliniken“, die eine faire und nachhaltige Krankenhausfinanzierung fordert. Die Politik wird darin aufgefordert, Krankenhäuser als unverzichtbaren Teil der Daseinsvorsorge anzuerkennen. Aktuell arbeiten etwa 80 Prozent der Kliniken defizitär, ein Drittel steht vor der Insolvenzgefahr.
Der Protest war ein dringender Appell: Ohne stabile Finanzierung drohen weitere Einschränkungen – mit gravierenden Folgen für Krankenhäuser und Patienten gleichermaßen.






