08 February 2026, 04:46

Gil Ofarim schweigt nach Vergleich im Davidstern-Skandal – doch der Dschungel könnte ihn retten

Ein Mann im Anzug und Krawatte sitzt an einem Tisch mit einer Namensschilder und Mikrofon und spricht vor dem Senatsjustizausschuss auf dem Capitol Hill in Washington, D.C. Der Hintergrund ist unscharf.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim schweigt nach Vergleich im Davidstern-Skandal – doch der Dschungel könnte ihn retten

Gil Ofarim hat sich nach einem außergerichtlichen Vergleich nicht mehr zum Davidstern-Skandal geäußert. Der Musiker wurde verurteilt, 20.000 Euro an einen Hotelmitarbeiter zu zahlen, der in den Fall verwickelt war. Seine Anwälte rieten ihm, während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! keine öffentlichen Stellungnahmen abzugeben.

Der Skandal begann, als Ofarim einem Hotelangestellten Antisemitismus vorwarf, nachdem dieser ihn aufforderte, eine Davidstern-Halskette abzulegen. Ein Gericht entschied später, dass er 788 Euro Schadensersatz zahlen müsse – zusätzlich zu Anwaltskosten und Strafgebühren. Insgesamt beliefen sich die Prozesskosten auf etwa 70.000 Euro.

Sein Anwalt, Alexander Stevens, bestätigte eine "gentleman's agreement" sowie eine einstweilige Verfügung, die Ofarim daran hindert, über den Fall zu sprechen. Trotz der finanziellen Belastung könnte der Sänger die 70.000 Euro zurückerhalten, falls er die aktuelle Staffel von Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! gewinnt und zum Dschungelkönig gekrönt wird.

Ofarim hat sich wiederholt geweigert, den Skandal zu kommentieren, und begründet sein Schweigen mit der vertraglichen Verschwiegenheitsklausel.

Der Rechtsstreit ist nun beendet, und Ofarim ist an die Bedingungen des Vergleichs gebunden. Er vermeidet weiterhin öffentliche Äußerungen zum Fall, doch seine Teilnahme an der Reality-Show könnte einen Teil der finanziellen Verluste ausgleichen. Der Fall bleibt unter den vereinbarten Auflagen abgeschlossen.