Gladbachs Kapitän Reitz blickt mit Kampfgeist auf das Bayern-Duell
Swantje WeinhageGladbachs Kapitän Reitz blickt mit Kampfgeist auf das Bayern-Duell
Borussia Mönchengladbach steht vor einer schweren Prüfung, wenn das Team an diesem Wochenende den Tabellenführer FC Bayern München empfängt. Die Partie kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für die Fohlen, die nach nur sieben Spieltagen das Schlusslicht der Bundesliga bilden. Mannschaftskapitän Rocco Reitz gibt sich zwar kämpferisch, räumt aber ein, dass eine Mammutaufgabe bevorsteht.
Gladbachs aktuelle Form liegt weit unter den Erwartungen und hat den Verein früh in den Abstiegskampf gestürzt. Der misslungene Saisonstart steht im krassen Gegensatz zur Dominanz der Bayern, die als klare Favoriten in die Partie gehen.
Reitz sprach offen über das bevorstehende Duell und bezeichnete den FC Bayern als eines der besten Teams Europas. Er betonte deren unerbittliche Spielweise, die von seiner Mannschaft absolute Konzentration erfordere. Trotz der aussichtslos erscheinenden Ausgangslage versichert er, dass sein Team bis zum Schluss um ein positives Ergebnis kämpfen werde.
Der 24-jährige Kapitän äußerte sich auch zu seiner eigenen Zukunft – allerdings eher vage. Sein Vertrag läuft noch bis 2028 und enthält eine hohe Ausstiegsklausel, doch Reitz behauptet, es bräuchte schon etwas Außergewöhnliches, um ihn zum Wechsel zu bewegen. Derzeit liege sein Fokus allein darauf, die Saison der Fohlen noch zu wenden.
Historisch betrachtet hat Gladbach gegen den Rekordmeister oft gut bestanden: Zwischen 2021 und 2023 blieb die Mannschaft in fünf Begegnungen ungeschlagen. Doch Reitz wischt solche Erfolgsstatistiken beiseite. Entscheidend seien diesmal allein harte Arbeit und Disziplin – nicht der Ruf der Vergangenheit.
Das Spiel bietet Gladbach die Chance, in einer schwierigen Saison wieder Schwung zu gewinnen. Ein starker Auftritt könnte die Mannschaft vom Tabellenende wegführen, auch wenn die Qualität der Bayern die Aufgabe zu einer Herkulesaufgabe macht. Reitz’ Führung wird entscheidend sein, wenn sein Team erneut versuchen will, die Wahrscheinlichkeit zu widerlegen.






