Glatte Reifen und Rasen in Hagen: Polizei stoppt lebensgefährliches Auto bei Routinekontrolle
Eva-Maria TrübGlatte Reifen und Rasen in Hagen: Polizei stoppt lebensgefährliches Auto bei Routinekontrolle
Routine-Kontrolle in Hagen führt zu besorgniserregendem Fund
Eine routinemäßige Geschwindigkeitskontrolle in Hagen brachte am Montagabend einen alarmierenden Befund zutage. Die Polizei hielt einen Fahrer wegen überhöhtem Tempo an – doch das Auto wies weitaus schwerwiegendere Mängel auf: Die Reifen waren vollständig abgenutzt und stellten ein erhebliches Risiko im Straßenverkehr dar.
Gegen 19:30 Uhr überwachten Beamte auf der Feithstraße mit einem Blitzer den Verkehr. Ein Autofahrer wurde mit 60 km/h in einer 50er-Zone gemessen. Als er die Polizei bemerkte, hielt er an und blieb etwa zehn Minuten stehen, bevor er weiterfuhr.
Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs stellten die Beamten fest, dass alle vier Reifen glatt und nicht mehr verkehrssicher waren. Der Fahrer erhielt einen Verwarngeldbescheid – sowohl wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung als auch wegen der defekten Bereifung. Die Hagener Polizei betonte später, dass solche Vernachlässigung alle Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Die Behörden erinnerten daran, dass regelmäßige Reifenkontrollen eine grundlegende Sicherheitsmaßnahme sind. Abgefahrene Reifen verlieren Haftung, verlängern den Bremsweg und erhöhen das Risiko von Reifenplatzen – besonders bei Nässe oder Glätte.
Dem Fahrer drohen nun Strafen wegen der Geschwindigkeitsüberschreitung und der unsicheren Bereifung. Die Polizei rief alle Autofahrer dazu auf, ihre Fahrzeuge vor Fahrtantritt zu überprüfen. Schon einfache Wartungsarbeiten, so die Beamten, könnten Unfälle verhindern und die Straßen für alle sicherer machen.






